Warum erlaubte Gott Fleischverzehr,

nennt es aber ungesund und schädlich?



Warum erlaubte Gott Fleischverzehr,

nennt es aber ungesund und schädlich?



Welche Nahrung erschuf Gott für den Menschen?



Gott, der geliebte himmlische Vater sagte, dass der Mensch die Früchte von den Bäumen des Gartens essen soll.



Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens; 1.Mose 2:16

Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen; sie sollen euch zur Nahrung dienen; 1.Mose 1:29



Eva bestätigte der Schlange, die Satan als Medium gebrauchte, damit Eva ihn nicht erkennen konnte, dass sie die Früchte von den Bäumen des Gartens essen.



Da sprach das Weib zur Schlange: Wir essen von der Frucht der Bäume im Garten; 1.Mose 3:2



Selbst für die Tiere erschuf Gott Vater zu ihrem besten alles grüne Kraut zur Nahrung, und gierige und habsüchtige Menschen mästen diese Tiere wegen profitablem Schnellwuchs mit Ungesundem und Schädlichem und erklären dies auch noch für gut.


aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was auf Erden kriecht, allem, was eine lebendige Seele hat, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah also. 1.Mose 1:30


 


 



Warum und wann erlaubte Gott Fleischverzehr?



Als die Sündflut wegen all der Sünden der Menschen alles Leben außer den Insassen der Arche auslöschte, erlaubte Gott Noah, sich von Fleisch zu ernähren.



Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben. Nur esset das Fleisch nicht, während seine Seele, sein Blut, noch in ihm ist! 1.Mose 9:3-4



Warum aber erlaubte Gott, also die gleiche Quelle, den Verzehr von Fleisch, wenn er sein Volk vor dem Fleischverzehr warnt und davon befreit?



„Der Unterschied zwischen rein und unrein wurde in allen Dingen der Diät gemacht. „Ich bin der HERR, euer Gott, der euch von den Völkern abgesondert hat, daß ihr auch absondern sollt das reine Vieh vom unreinen, und unreine Vögel von den reinen, und eure Seele nicht verunreinigt am Vieh, an Vögeln und an allem, das auf Erden kreucht, das ich euch abgesondert habe, daß es unrein sei.“ 3.Mose 20,24.25.

Viele Nahrungsmittel, die von den Heiden um sie herum reichlich genossen wurden, waren den Israeliten verboten. Es war kein willkürlicher Unterschied, der hierbei gemacht wurde. Die verbotenen Dinge waren ungesund. Und die Tatsache, daß sie für unrein erklärt wurden, lehrt, daß der Gebrauch schädlicher Nahrung befleckend ist. Das was den Leib verdirbt, verdirbt auch leicht die Seele. Es macht den, der sie gebraucht, unwert für die Gemeinschaft mit Gott, und untüchtig für hohen und heiligen Dienst.“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seite 221



„Angesichts der mächtigen Raubtiere, die mit ihm aus der Arche kamen, fürchtete Noah, daß seine nur aus acht Personen bestehende Familie von ihnen vertilgt werden könne. Da sandte der HERR seinem Diener einen Engel mit der zuversichtlichen Botschaft: „Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben.

Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich‘s euch alles gegeben.“ 1.Mose 9,2.3. Vor dieser Zeit hatte Gott den Menschen nicht erlaubt, tierische Nahrung zu genießen. Er wollte, daß sie sich ausschließlich von den Erzeugnissen der Erde nährten. Nun alles Grün vernichtet war, durften sie das Fleisch der reinen Tiere essen, die in der Arche bewahrt geblieben waren.“

Ellen G. White, Patriarchen und Propheten – 1999, Seite 86



„Das Verbot des Engels schloß auch „alles Unreine“ ein. Die Unterscheidung zwischen reinen und unreinen Nahrungsmitteln ist durchaus keine zeremonielle oder willkürliche Anordnung, sondern beruht auf Gesundheitsgrundsätzen. Auf die Beobachtung dieses Unterschiedes kann man in hohem Maße die jahrtausendelange wunderbare Lebenskraft des jüdischen Volkes zurückführen. Die Grundsätze der Mäßigkeit dürfen aber nicht nur angewendet werden, was den Genuß alkoholischer Getränke betrifft. Aufreizende, unverdauliche Nahrung ist der Gesundheit oft ebenso unzuträglich und führt in vielen Fällen zur Trunksucht. Wahre Mäßigkeit lehrt uns, Schädliches zu meiden und wohlüberlegt nur das zu verwenden, was der Gesundheit förderlich ist. Nur wenige sind sich darüber klar, in welchem Umfang die Nahrung mit ihrer Gesundheit, ihrem Charakter, ihrer Leistungsfähigkeit und letztlich ihrem ewigen Schicksal zu tun hat. Die sittlichen und geistigen Kräfte sollten die Eßlust jederzeit beherrschen. Der Körper diene dem Geist und nicht umgekehrt.“

Ellen G. White, Patriarchen und Propheten – 1999, Seite 544

 



 

Gott gab seinem Volke in der Wüste Sinai nur deshalb Fleisch,

weil das Volk jammerte und danach verlangte.



Das Volk in der Wüste jammerte und klagte durch ihre Lüste nach Fleisch.



Und das hergelaufene Gesindel in ihrer Mitte war sehr lüstern geworden, und auch die Kinder Israel fingen wieder an zu weinen und sprachen: Wer will uns Fleisch zu essen geben? Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Gurken und Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs; nun aber ist unsre Seele matt, unsre Augen sehen nichts als das Manna! 4.Mose 11:4-6

Woher soll ich Fleisch nehmen, um es diesem ganzen Volk zu geben? Denn sie weinen vor mir und  sprechen: Gib uns Fleisch, daß wir essen! 4.Mose 11:13



Als Gott das Gejammer und die Klagen des Volkes vernahm, gab Gott ihnen Fleisch.



Und du sollst zum Volke sagen: Heiligt euch für morgen, und ihr werdet Fleisch essen; denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, da ihr sprechet: «Wer gibt uns Fleisch zu essen? denn es ging uns wohl in Ägypten.» Darum wird euch der HERR Fleisch zu essen geben; und ihr sollt nicht bloß einen Tag lang essen, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, sondern einen ganzen Monat lang, bis es euch zur Nase herausgeht und euch zum Ekel wird, darum, daß ihr den HERRN, der mitten unter euch ist, verworfen habt; weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: «Warum sind wir aus Ägypten gezogen? 4.Mose 11:18-20



Doch während sie noch aßen, wurden sie krank und starben.



Da fuhr ein Wind aus von dem HERRN und brachte Wachteln vom Meere her und streute sie über das Lager, eine Tagereise weit hier und eine Tagereise weit dort, um das Lager her, bei zwei Ellen hoch über der Erde. Da machte sich das Volk auf denselben ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag; und wer am wenigsten sammelte, der sammelte zehn Homer, und sie breiteten sie weithin aus um das ganze Lager her. Als aber das Fleisch noch unter ihren Zähnen und noch nicht verzehrt war, da entbrannte der Zorn des HERRN über das Volk, und der HERR schlug sie mit einer großen Plage. Daher hießen sie denselben Ort Lustgräber, weil man daselbst das lüsterne Volk begrub. Von den Lustgräbern aber zog das Volk aus und blieb zu Hazerot. 4.Mose 11:31-35



Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste. Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste. Und sie redeten wider Gott und sprachen: «Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste? Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?» Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg auf über Israel, weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten. Und er gebot den Wolken droben und öffnete die Türen des Himmels; und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug. Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei, ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer, und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her. Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde, als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte. Psalm 78:17-31



»Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, dass wir nicht uns gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat!« »Solches alles widerfuhr jenen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist!« 1.Korinther 10:6-11



Weil Gott ein fürsorglicher Vater ist, gab Er aus gesundheitlichen Gründen seinem Volke kein Fleisch.

Deshalb hat der geliebte himmlische Vater sein Volk mit Manna ernährt, das nur ein Schatten des Zukünftigen war (Kolosser 2:17) und auf das wahrhafte, lebendige und himmlische Brot, auf seinen geliebten Sohn Jesus hinwies (Johannes 6:58).



Ich bin das Brot des Lebens. 
Eure Väter haben das Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben; dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, auf daß, wer davon ißt, nicht sterbe. 
Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel herabgekommen. Wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er in Ewigkeit leben. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt. Johannes 6:48-51



Aus diesen Gründen verkündet die gleiche Quelle, die im 3.Mose 11 reines und unreines Fleisch aufzählt, dass es edler ist, kein Fleisch zu essen.



Edel ist es, kein Fleisch zu essen, noch Wein zu trinken, noch sonst etwas zu tun, an dem dein Bruder sich stößt, worin er strauchelt oder schwach ist. Römer 14:21



Ebenso bestätigte auch Ellen G. White, dass der Verzehr von Fleisch Krankheiten und Ungehorsam hervorruft:

„Der geistige Zustand steht in engem Zusammenhang mit der körperlichen Gesundheit, besonders aber mit dem Wohlbefinden der Verdauungsorgane. Als allgemeine Regel versorgte Gott sein Volk in der Wüste nicht mit Fleisch; denn er wußte, daß diese Nahrung Krankheit und Ungehorsam hervorrufen würde. Um die Gemütsart zu ändern und die höheren geistigen Kräfte zu fördern, entzog er ihnen das Fleisch toter Tiere. Dafür bekamen sie Manna vom Himmel. — Manuskript 38, 1898.“

Ellen G. White, Der Bibelkommentar, Seite 55

 

 



Warum aßen Daniel und seine Freunde kein Fleisch?


 

Daniel aber nahm sich vor, sich mit des Königs feiner Speise und mit dem Weine, den er trank, nicht zu verunreinigen; er erbat sich von dem obersten Kämmerer, daß er sich nicht verunreinigen müsse. 
Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem obersten Kämmerer. 
Und der oberste Kämmerer sprach zu Daniel: Ich fürchte nur meinen Herrn, den König, der euch eure Speise und euer Getränk bestimmt hat. Denn warum sollte er wahrnehmen, daß euer Aussehen weniger gut wäre, als das der andern Jünglinge von eurem Alter? So wäret ihr schuld, wenn ich meinen Kopf beim König verwirkte! 
Da antwortete Daniel dem Kellermeister, welchen der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Misael und Asarja gesetzt hatte: Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten, daß man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gebe; darnach besehe man vor dir unser Aussehen und das Aussehen der andern Jünglinge, welche von der feinen Speise des Königs essen; nach dem, was du dann sehen wirst, handle weiter mit deinen Knechten!
Da hörte er auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage lang mit ihnen. Und nach den zehn Tagen sah man, daß sie besser aussahen und am Leibe fetter waren, als alle Jünglinge, die von der feinen Speise des Königs aßen. Da nahm der Kellermeister ihre feine Speise und den Wein, den sie trinken sollten, hinweg und gab ihnen Gemüse. Und Gott gab diesen vier Jünglingen Kenntnis und Verständnis für allerlei Schriften und Weisheit; vorzüglich aber machte er Daniel verständig in allen Gesichten und Träumen. Daniel 1:8-17



Dies bestätigt auch Ellen G. White:

„Daniels Charakter bietet der Welt ein treffendes Beispiel dafür, was Gottes Gnade aus Menschen machen kann, die doch von Natur aus gefallen und durch die Sünde verderbt sind. Der Bericht über sein vortreffliches Leben der Selbstverleugnung ist ein Ansporn für die heutige Menschheit. Aus ihm können wir Stärke empfangen, um mannhaft der Versuchung zu widerstehen und durch die Gnadengabe der Sanftmut selbst unter schwersten Prüfungen für das Recht einzustehen.“

Ellen G. White, Biblische Heiligung, S. 16



„Wer das Beste aus seinen Möglichkeiten macht und sich in die rechte Beziehung mit Gott bringt, wird ebenso belohnt werden wie Daniel. Wir lesen von ihm: ,Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank, unrein zu machen; und er erbat sich vom Obersten der Hofbeamten, dass er sich nicht unrein machen müsse. Und Gott gab Daniel Gnade und Erbarmen vor dem Obersten der Hofbeamten. (...)“

Ellen G. White, Sermons and Talks, Bd. 1, S. 314



„Als Daniel und seine Genossen nun auf die Probe gestellt wurden, stellten sie sich ganz auf die Seite von Gerechtigkeit und Wahrheit. Dabei gingen sie nicht impulsiv, sondern klug vor. Sie beschlossen, da sie bisher kein Fleisch gegessen hatten, es auch in Zukunft nicht auf ihren Speiseplan kommen sollte, und da Wein für alle verboten war, die im Gottesdienst aktiv waren, entschieden sie, ihn ebenso wegzulassen. Das Schicksal der Söhne Aarons war ihnen bekannt, und sie wussten, dass Wein ihre Sinne benebeln und ungezügelter Appetit ihr Unterscheidungsvermögen mindern würde. Diese Einzelheiten waren in Israels Geschichtsbüchern festgehalten worden, als Warnung an jeden jungen Menschen, alle Sitten und Gebräuche und Befriedigungen zu meiden, die Gott irgendwie entehrten.“

Ellen G. White, The Youth's Instructor, 18.8.1898



„Denken wir an Daniel, der vor König Nebukadnezar stand und der in dem Augenblick, da er etwas empfangen sollte, das als eine Gunst gedacht war, sich in seinem Herzen entschloss, es nicht anzunehmen. Er war sehr gut informiert über die Wirkung, die das Fleisch und der Wein von des Königs Tisch auf den menschlichen Organismus haben würden, und er nahm sich fest vor, an den Lehren Gottes festzuhalten, die deren Gebrauch durch die Israeliten verbot, statt die Gunst des Königs zu suchen. Das Ergebnis war, dass Gott ihm grosse Weisheit und Verständnis aller Geheimnisse gab, so dass er am Ende der Jahre der Erprobung bei der Prüfung höher stand als irgendeiner der Weisen des Königreichs.“

Ellen G. White, Hier in Europa muss ein großes Werk getan werden, Seite 14



„Daniel war ein Staatsmann in Babylon ... Durch seinen zuverlässigen Dienst zeigte er den Babyloniern, dass sein Gott ein lebendiger Gott war — nicht nur eine Statue, wie sie sie verehrten. Gott wollte ihnen deutlich machen, dass es über dem König von Babylon noch einen höheren Herrscher gab (siehe Daniel 2,47) — den Gott, den die hebräischen Jugendlichen anbeteten. Sie erhöhten Gott. Sie wussten, dass sie die Grundsätze der Wahrheit ausleben sollten und deshalb weigerten sie sich, das Fleisch von der Tafel des Königs zu essen und den Wein aus seinem königlichen Weinkeller zu trinken. Siehe Daniel 1,8. Ihr Verzicht auf den vorgeschriebenen Speiseplan führte dazu, dass sie sich bald in jeder Hinsicht äußerlich von den anderen Jugendlichen unterschieden, die ihrer Esslust nachgaben. Siehe V. 15.“

Ellen G. White, Christus ist Sieger, Seite 346



„Kein junger Mann, keine junge Frau wurde schwerer versucht als Daniel und seine Freunde. Diesen vier jungen Hebräern wurde Wein und Fleisch von der königlichen Tafel zugeteilt. Aber sie entschlossen sich zum Verzicht. Sie sahen, daß sie überall von Gefahren umgeben waren, und wenn sie den Versuchungen widerstehen wollten, würde das ihren entschiedenen Einsatz fordern, wobei sie alles weitere im Vertrauen Gott überließen. Die Jugendlichen, die wie Daniel feststehen möchten, müssen ihre geistlichen Fähigkeiten bis zum Äußersten einsetzen und mit Gott zusammenarbeiten, indem sie voll und ganz der Kraft vertrauen, die er allen versprochen hat, die in Demut und Gehorsam zu ihm kommen.“

Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, Seite 207



„Die Nachfolger Jesu brauchen sich wegen ihrer Selbstbeherrschung und maßvollen Lebensweise nicht zu schämen. Warum sollte sich denn ein junger Mann genieren, wenn er das Weinglas oder den Bierkrug zurückweist? 

Wer sich weigert, ungesunden Gelüsten nachzugeben, der handelt doch ehrenhaft. Sündigen ist charakterlos; schädlicher Gewohnheit beim Essen oder Trinken nicht zu widerstehen, ist schwach, feige und erniedrigend. Aber eine verkehrte, ungesunde Lebensweise abzulehnen, das ist stark, mutig und edel. Daniel war am babylonischen Königshof von Verlockungen zur Sünde umgeben, doch mit der Hilfe Christi blieb er anständig. Wer der Versuchung nicht widerstehen kann, obwohl ihm genügend Kraft dazu zur Verfügung steht, wird in den Büchern des Himmels nicht als charakterlich starker Mensch geführt.

Wage es, ein Daniel zu sein, riskiere es, allein zu stehen! Hab den Mut, das Richtige zu tun. Wer sich vor schlimmen Gefährten feige zurückhält und still bleibt, während er ihren heimtückischen Plänen zuhört, macht sich ihnen gleich. „Geht aus von ihnen und trennt euch“, sagt der HERR, „und rührt nichts Unreines an. Dann will ich euch annehmen und will euch ein Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein.“ 

Ellen G. White, Ein Tempel des Heiligen Geistes, Seite 208


 


 

Gott, der Fleischverzehr in der Not erlaubte,

nennt Fleisch ungesund und schädlich!


 

„Butter und Fleisch sind Reizmittel. Sie schaden dem Magen und verfälschen den Geschmack. Die empfindlichen Nerven des Gehirns erlahmen und die Esslust wird auf Kosten der sittlichen und geistlichen Fähigkeiten gestärkt. Diese höheren Kräfte, die vorherrschen sollten, sind immer schwächer geworden, so dass ewige Dinge nicht erkannt werden. Geistliche Gesinnung und Weihe sind gelähmt. Satan hat triumphiert, zu sehen, wie leicht er durch den Appetit Zugang zu verständigen Männern und Frauen finden und sie beherrschen kann, während sie doch vom Schöpfer dazu bestimmt waren, ein gutes und großes Werk zu tun.“

Ellen G. White, Zeugnisse für die Gemeinde — Band 2 – 2005, Seite 246



„Der Verzehr des Fleisches von toten Tieren wirkt sich auch auf unsere geistliche Einstellung aus. Wenn Fleisch unser Hauptnahrungsmittel ist, gewinnen die niederen Leidenschaften die Oberhand über den Verstand. Das ist eine Beleidigung Gottes und die Ursache für den Niedergang unseres geistlichen Lebens. Brief 69, 1896“

Ellen G White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit – Band 1, Seite 360



„Ein gutes Gewissen ist das beste Heilmittel - Auf Menschen, die Gottes Willen tun, liegt der besondere Segen Gottes. Er gibt ihnen Gesundheit und Kraft, denn das Bewusstsein, sich richtig zu verhalten, ist das beste Heilmittel. Ein Mensch, der innerlich ruhig sein kann, weil er mit Gott im Reinen ist, befindet sich auf dem Weg zu wirklicher Gesundheit.“

Ellen G White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit – Band 1, Seite 360



Fleisch erzeugt krankmachende Keime, Schwindsucht, Krebs und andere schreckliche Krankheiten!

„Fleisch war niemals die beste Nahrung; aber gegen den Genuß desselben ist nun doppelt Einwand zu erheben, seit die Krankheit unter den Tieren so sehr zunimmt. Solche, die Fleischspeisen genießen, wissen kaum, was sie essen. Wenn sie oft die Tiere lebend sehen könnten und die Qualität des Fleisches, welches sie essen, kennten, so würden sie sich mit Widerwillen abwenden. Die Leute essen beständig Fleisch, welches von Tuberkel- und Krebskeimen durchdrungen ist. Schwindsucht, Krebs und andere schreckliche Krankheiten werden auf diese Weise mitgeteilt.“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seite 318



Fleisch fault im Magen und verursacht Krankheiten!

„Alle, die Fleisch essen, missachten die Warnungen, die Gott diesbezüglich erteilt hat. Sie können nicht sicher sein, dass sie sich auf gebahnten Wegen befinden. Es ist in keiner Weise zu entschuldigen, wenn sie das Fleisch toter Tiere essen. Gottes Fluch ruht auf der Tierwelt. Häufig kommt es vor, dass das Fleisch nach dem Essen im Magen fault und Krankheiten hervorruft. Verschiedene Arten von Krebs, Tumore und Lungenkrankheiten werden zu einem guten Teil durch Fleischnahrung verursacht. Pacific Union Recorder, 9.10.1902“

Ellen G. White, Bewusst Essen - Bewusst leben, Seite 47-48



Fleisch verursacht eine gereizte Stimmung!

„Gott hat den Hebräern in der Wüste das Fleisch nicht vorenthalten, weil er seine Macht demonstrieren wollte, sondern zu ihrem eigenen Vorteil, denn dadurch waren sie gesundheitlich geschützt und psychisch ausgeglichen. Er wusste, dass der Genuss tierischer Nahrung die niedrigen Leidenschaften fördert und den Geist beeinträchtigt. Er wusste, dass Fleischkost die seelische Belastbarkeit der Hebräer verringern und eine schlechte Stimmung entstehen würde, die zum Aufruhr führen konnte. Sie hätten dadurch den Blick für ihre große Aufgabe verloren und sich geweigert, den Geboten des großen Gottes zu gehorchen. The Signs of the Times, 6. Januar 1876; Temperance 160.“

Ellen G. White, Intellekt, Charakter und Persönlichkeit — Band 2 – 2002, S. 194-195



Fleischnahrung hat Einfluss auf Seele und Geist!

„Die moralischen Schäden einer Fleischdiät sind nicht weniger markiert als die körperlichen Krankheiten. Fleischnahrung ist der Gesundheit nachteilig und alles, was den Körper angreift, hat einen entsprechenden Einfluß auf Seele und Geist. Man denke an die Grausamkeit gegen die Tiere, welche das Fleischessen einschließt und deren Folgen auf diejenigen, welche dieselbe verhängen und auf diejenigen, welche sie sehen. Wie zerstört es die Zärtlichkeit, mit welcher wir diese Geschöpfe Gottes betrachten sollen!“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seite 321



Kein Prediger sollte ein schlechtes Beispiel geben, indem er Fleisch isst!

„Kein Prediger sollte ein schlechtes Beispiel geben, indem er Fleisch isst. Er sollte mit seiner Familie zusammen nach dem Licht der Gesundheitsreform leben. Kein Prediger darf es gestatten, dass seine eigene Natur und die Natur seiner Kinder verrohen. Kinder, deren Wünschen keine Einschränkung auferlegt wurde, sind versucht, nicht nur den üblichen Gewohnheiten der Unmäßigkeit nachzugeben, sondern auch ihren niederen Leidenschaften freien Lauf zu lassen und Reinheit und Tugend zu verachten. Solche Menschen werden von Satan dazu verführt, nicht nur ihre eigenen Körper zu verderben, sondern über ihren schlechten Umgang auch anderen zu erzählen. Sind Eltern selbst durch die Sünde verblendet, können sie häufig diese Zusammenhänge nicht erkennen. An Eltern, die in der Stadt leben, ergeht der Warnungsruf des HERRN: »Behaltet die Kinder in euren eigenen Häusern. Trennt sie von denen, die die Gebote Gottes missachten und das Übel lehren und vorleben. Zieht aus den Städten, so schnell es euch möglich ist!« Eltern sollen kleine Häuser auf dem Land erwerben, mit einem Stück Land, wo sie Obstbäume pflanzen sowie Gemüse und Früchte ziehen können. Diese ersetzen das Fleisch, das das Leben spendende Blut, das durch unsere Adern fließt, so schädigt. MS 133; 1902“

Ellen G. White, Bewusst essen - Bewusst leben, Seiten 355-356



„Unsere Prediger und Buchevangelisten sollen unter dem Banner strenger Mäßigkeit vorangehen. Schämt euch niemals zu sagen: „Nein, danke. Ich esse kein Fleisch. Aus Gewissensgründen esse ich nicht das Fleisch toter Tiere!“ Wird euch schwarzer Tee oder Bohnenkaffee angeboten, lehnt ihn ab und sagt auch, warum. Erklärt den Menschen, dass er schädlich ist; dass die Wirkung nach einer gewissen Zeit der Anregung bald nachlässt und man dann im selben Maß ein Gefühl der Schwäche verspürt. — Manuskript 113, 1901.“

Ellen G. White, Bewusst essen - Bewusst leben, Seiten 315-316



Wohlgemeinte, aber unkluge Gastfreundschaft ablehnen!

„Manche Geschwister bringen zu den Lagerversammlungen Speisen mit, die für solche Treffen vollkommen ungeeignet sind. Vor allem schwere Kuchen und Torten und die verschiedenartigsten Gerichte, die selbst die Verdauung eines gesunden Arbeiters durcheinanderbringen würde. In der Meinung, das Beste sei gerade gut genug für den Prediger, werden ihm diese Sachen serviert oder man lädt ihn zu sich ein. So sind die Prediger versucht, zu viel zu essen, noch dazu von Speisen, die ihrer Gesundheit schaden. Während der Predigt sind sie dann beeinträchtigt, und viele werden zudem noch magenkrank.

Der Prediger sollte diese wohlgemeinte, aber unkluge Gastfreundschaft ablehnen, selbst auf das Risiko hin, unhöflich zu erscheinen. Die Geschwister sollten echte Freundlichkeit üben, und ihm so etwas nicht aufdrängen. Sie machen einen Fehler, wenn sie den Prediger mit ungesunder Nahrung verführen. Auf diese Weise sind kostbare Talente für die Sache Gottes verlorengegangen. Viele leben zwar noch, aber nur noch mit halber Kraft und Stärke. Prediger sollten vor allen anderen mit ihrer Verstandes- und Nervenkraft haushalten. Sie sollten nichts essen oder trinken, was die Nerven reizt oder aufputscht; danach folgt dann Niedergeschlagenheit. Genuss ohne Maß wird den Verstand verdüstern und das Denken erschweren und einengen. Kein Mensch kann erfolgreich in geistlichen Dingen werden, wenn er nicht strenge Mäßigkeit in seinen Essgewohnheiten übt. Gott kann seinen heiligen Geist nicht denen geben, die auf einem Weg beharren, der Körper und Geist schwächt, während sie wissen, wie sie sich gesund ernähren könnten. MS 88; undatiert“

Ellen G. White, Bewusst Essen - Bewusst leben, Seiten 47-48



„Ist es nicht an der Zeit, dass alle danach trachten sollten, auf Fleischspeisen zu verzichten? Wie können die, die rein, lauter und heilig werden wollen, um sich einst des Umgangs himmlischer Engel zu erfreuen, fortfahren, etwas als Nahrungsmittel zu genießen, was auf Leib und Seele eine so schädliche Wirkung ausübt? Wie können sie einem Geschöpf Gottes das Leben nehmen, um es als Leckerbissen zu verzehren? Vielmehr sollten sie umkehren und die vollwertigen und wohlschmeckenden Nahrungsmittel genießen, die dem Menschen von Anfang an zur Speise gegeben worden sind. Sie sollten sich selbst und ihre Kinder lehren, mit den stummen Geschöpfen, die Gott erschaffen und unter die Herrschaft des Menschen gestellt hat, Mitleid zu empfinden. … Die Intelligenz, welche viele Tiere an den Tag legen, nähert sich so sehr der menschlichen Intelligenz, dass es ein Wunder ist. Die Tiere sehen, hören, fürchten und leiden. Sie gebrauchen viel sorgfältiger ihre Organe als viele menschliche Wesen die ihrigen gebrauchen. Sie offenbaren Teilnahme und Zärtlichkeit gegen ihre Leidensgefährten. Viele Tiere bekunden eine Zuneigung für solche, die für sie sorgen, die weit die Zuneigung übertrifft, die manche Menschen an den Tag legen. Ihre Anhänglichkeit an den Menschen wird oft so groß, dass es ihnen großen Schmerz verursacht, sich von ihm zu trennen.“

Ellen G. White, In den Fußspuren des großen Arztes, Seiten 321-322

 



 

Die Wissenschaft bestätigt Ellen G. White

 

Vegetarier sind gesünder

Wissenschaft: Die vegetarische Ernährung ist nachweislich besser. Sie beugt vielen Zivilisationskrankheiten vor oder heilt sie sogar. Vegetarier leben länger, haben mehr körperliche Ausdauer, weniger chronische Krankheiten, kommen seltener ins Krankenhaus und brauchen weniger Medikamente. Für die meisten ist dies neu und überraschend, für Adventisten nicht.

Ellen White: »Getreide, Früchte, Nüsse und Gemüse bilden die Ernährung, die der Schöpfer für uns ausgewählt hat. Es sind die gesündesten und nahrhaftesten Speisen, wenn sie so einfach und natürlich wie möglich zubereitet werden.« (CD § 617, Be § 617)



Vegetarier haben dreimal so viel Ausdauer

Wissenschaft: Fleischverzehr verringert die Ausdauer von Marathonläufern. Radsportler mit ausgewogener, eiweißreicher Fleischkost können ihre Ausdauer durch eine vegetarische, kohlenhydratreiche Ernährung verdreifachen.

Ellen White: »Getreide, Früchte, Nüsse und Gemüse … schenken eine Stärke und Ausdauer … die eine komplexere oder anregendere Ernährung nicht schenken kann.« (Ibid., ebd.)



Vegetarier sind geistig leistungsfähiger

Wissenschaft: Fleisch enthält Arachidonsäure. Dieser Stoff beeinträchtig eine optimale Funktionsweise des Vorderhirns – dem Sitz für Weisheit, Urteilsvermögen und Weitblick. Die Kohlenhydrate, aus denen das Gehirn seine Energie bezieht, fehlen in tierischer Nahrung. Eine vegetarische Ernährung liefert dagegen eine reichhaltige Zufuhr.

Ellen White: »Getreide, Früchte, Nüsse und Gemüse … verleihen so viel … Geisteskraft, die eine komplexere oder anregendere Ernährung nicht schenken kann.« (Ibid., ebd.)

Fleisch erhöht Risiko für Infektionskrankheiten

Wissenschaft: Tierische Produkte übertragen Krankheitserreger wie Salmonellen, Listerien, Campylobacter und gefährliche E. Coli-Typen. Selbst pasteurisierte Milch kann das Mykobakterium für Paratuberkulose enthalten, das bei anfälligen Personen Morbus Crohn auslösen kann (eine schwere, manchmal lebensbedrohliche Darmkrankheit).

Ellen White: »Fleischessen verzehnfacht die Anfälligkeit für Krankheiten.« »Wir sehen, dass das Vieh immer kränker wird, … und wir wissen, dass die Zeit kommt, wenn es nicht mehr das Beste ist, Milch und Eier zu verwenden.« (2T 63, vgl. Z2 68; CD 359, vgl. Be 157)



Erhöht Fleischkonsum auch das Krebsrisiko?

Wissenschaft: Viren können durchaus von Tieren auf Menschen übertragen werden. Bei Fleischkonsum steigt das Risiko für eine Vielzahl von Krebsarten stark an. Bei Darmkrebs zum Beispiel um das Doppelte.

Ellen White: »Fleisch war nie die beste Nahrung, doch ist seine Verwendung nun doppelt zu beanstanden, weil die Tierkrankheiten so rapide zunehmen … Die Menschen essen ständig Fleisch, das voller … Krebskeime ist.« »Viele sterben an Krankheiten, die allein vom Fleischverzehr kommen. Sie selbst und andere werden die eigentliche Ursache kaum erkennen können. Dass die Auswirkungen nicht sofort spürbar sind, ist jedoch noch kein Beweis dafür, dass der Fleischgenuss ihnen nicht schadet.« (CG 382, vgl. WfK 239; CD § 691, vgl. Be § 691)



Fisch ist nicht mehr ungefährlich

Wissenschaft: Jedes Jahr wird von über 100 000 Fällen von Nahrungsmittelvergiftung durch verseuchte Fische und Meeresfrüchte berichtet. Im Jahr 1996 warnten Ernährungsberater in 47 US-Bundesstaaten vor dem Verzehr bestimmter Fischarten. Die Gutachten deckten 1740 Flüsse und Seen ab (auch die Großen Seen) und weite Teile der Küstengebiete. In den USA enthalten Fischprodukte wesentlich mehr Pestizid- Rückstände als Früchte, Getreide und Gemüse. Viele Fischarten sind mit PCB, Dioxinen, Schwermetallen und Halogenverbindungen wie DDT verseucht.

Ellen White: »In vielen Gegenden ist sogar Fisch ungesund und sollte daher nicht verwendet werden … Fische, die sich in schmutzigem Abwasser ernähren … können weite Strecken vom ursprünglichen Abwassergebiet zurücklegen. Sie werden dann an Orten gefangen, wo das Wasser rein und frisch ist, doch wegen des ungesunden Abwassers, von dem sie sich ernährt haben, ist ihr Verzehr nicht ungefährlich.« (HL 105, vgl. GL 99)

Quelle: https://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/die-wissenschaft-bestaetigt-ellen-white.php



Ellen G. White – Eine Prophetin Gottes

Bücher von Ellen Gould White als PDF

http://jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/buecher-von-ellen-g-white.php




 


 

Liebst du Tiere?

Warum hört dann deine Liebe zu ihnen beim Verzehr auf?



Rein & unrein: Was sagt die Wissenschaft?

www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/rein-unrein-was-sagt-die-wissenschaft.php




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