Mehr über das jüdisch-christliche Glaubensbekenntnis


 

Jesus war kein Trinitarier!

Mehr über das jüdisch-christliche Glaubensbekenntnis

 

William Mounce schreibt in seinem Bibelkommentar ziemlich klar über das Denken von Paulus in seinem Lobpreis in 1. Timotheus 1,17:

„Der einzige Gott. Das ist die zentrale Bestätigung des Judentums, wie es das Shema so eloquent festsetzt:

Höre, oh Israel, der HERR unser Gott ist nur ein HERR (5. Mose 6,4; Markus 12, 29-32; 1. Tim. 2,5; 6,15-16; Joh. 5,44; 17,3; Römer 3,30; 1. Kor.8,4-6; Eph. 4,6; Jud 25):

Das Shema wurde täglich in der Synagoge wiederholt und ist bis heute Teil des täglichen Gebetes eines frommen Juden.

 

Es war möglicherweise vor allem dieses Bekenntnis, das die jüdisch-christliche Anschauung im Altertum einzigartig machte.

Paulus beginnt diesen Abschnitt indem er Christus dankt. Er beendet ihn, indem er Gott Herrlichkeit und Ehre zuschreibt.“ 49

 

Paulus hatte noch nie von einem dreieinigen Gott gehört.

Falls es der Fall gewesen wäre, hätte er diese Idee sofort als fremdartig und heidnisch abgelehnt. So wie Jesus war Paulus dem unitarischen Monotheismus des Judentums hingegeben. Paulus und Jesus folgten dem Glaubensbekenntnis Israels.

Sie haben es nie ausgeweitet oder überarbeitet, sondern sie haben es wiederholt. Natürlich wussten sie auch von Jesus als dem Sohn des Menschen, als den einen, der nun zur rechten Hand des einen Gottes, des Vaters, erhöht wurde. Aber das hat das Glaubensbekenntnis Israels, das definiert, wer der eine Gott ist, nicht verändert oder „modifiziert“. Die Gleichsetzung des einzigartigen Menschen Jesus mit Gott hat das erstaunliche neue Konzept eines verherrlichten menschlichen Wesens eingeführt. „Der Mensch Jesus Christus“ (1. Tim. 2,5) wurde aber von Gott zu einer einzigartigen Position neben Ihm erhöht.

 

Es war Gott selbst, der Seinen wunderbaren Plan ausführte. Es ist der Maßstab der unvergleichlichen Bestimmung des Menschen in der neuen Schöpfung. Niemand von den neutestamentlichen Autoren schlägt in irgendeiner Weise eine Veränderung des überlieferten unitarischen Glaubensbekenntnisses vor.

Sie würden es auch nie gewagt haben, sich vorzustellen, es in irgendeiner Weise zu verändern.

 

Die späteren und von den Heiden kontrollierten Kirchenleiter des 2. Jahrhunderts hatten keinerlei solche Skrupel. Sie bereiteten den Weg für spätere Entwicklungen in der Definition Gottes vor.

Erst nach konfliktreichen Jahrhunderten wechselten ihre Nachfolger vom Glauben an den einen Gott, den Vater, zum Glauben an den einen Gott, das Wesen, bestehend aus Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Das ist ein neues und unbiblisches Glaubensbekenntnis.

 

Www.bibel-aktuell.org

 

49 Word Biblical Commentary: Pastoral Epistles, Thomas Nelson, 2000, Seite 61.

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!

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