Lernen wir als Christen

unser Glaubensbekenntnis von Jesus?


 

Jesus war kein Trinitarier!

Lernen wir als Christen

unser Glaubensbekenntnis von Jesus?

 

 

Der evangelikale Apologet Carl Henry schrieb:

„Der dreieine Gott ist tatsächlich die ontologische Prämisse (Voraussetzung), auf der der historische christliche Glaube gegründet ist.“61

 

Aber Jesus sagte nichts dergleichen.

Er wusste nichts von einem dreieinigen Gott. Er war kein griechischer Philosoph, der sich mit Fragen der „Ontologie“ (philosophischen Abhandlungen über das Sein) beschäftigte.

Seine Voraussetzung für einen gesunden Glauben ist der Glaube an einen ein-einzigen Gott Israels.

Dies ist das Zeugnis der Schrift über das Glaubensbekenntnis Jesu.

 

Ist Jesus denn nicht die Quelle des Glaubensbekenntnisses des „historischen christlichen Glaubens“?

Leidet der alleinige Gott unter dem Diebstahl seiner Identität, wenn mehr Kandidaten zu seinem Status als Gott hinzugefügt werden?

Ich bin der Meinung, dass dieser greifbare Unterschied zwischen dem Glaubensbekenntnis Jesu und dem Glaubensbekenntnis der Kirche ein Grund für Sorge ist ja, tatsächlich sogar alarmieren sollte.

Ich sage das auf der Grundlage der intensiven Warnungen Jesu, dass es gefährlich ist, ihn als Lehrer und Herrn abzulehnen.

 

Die Ankündigung, dass Jesus als „Christus, der Herr“ (Lukas 2,11) geboren wurde, platziert ihn als Gottes verordnetes Haupt über die menschliche Rasse und verlangt unseren loyalen Dienst an ihm auf jeder Ebene.

Auf gar keinen Fall ist es uns erlaubt, dass wir sein öffentliches Glaubensbekenntnis abändern, das Glaubensbekenntnis Israels und der Bibel, dass Gott als ein einziger HERR und Gott zu verstehen ist – tatsächlich als „der Gott und Vater unseres Herrn Jesus“ (2. Kor.11,31). Wenn Bibelkommentatoren die Wurzeln des Christentums diskutieren, verabschieden sie unbewusst Jesus als die wahre Grundlage des christlichen Glaubens.

 

Als der Ausleger des Bibelkommentars (The Interpreter´s One Volume Commentary on the Bible) zu Markus 12,29 kommt, erzählt er uns hastig, dass die Gebote Gott und seinen Nachbarn zu lieben, eine „zentrale Lehre der ersten Heidenchristen“ präsentieren.62

 

Das ist sicherlich wahr, aber der Kommentator wechselt dann plötzlich die Tonart, als er zu dem Zitat von Jesus mit 5. Mose 6,4 kommt. Uns wird nun erzählt, dass Jesu Bestätigung von 5. Mose 6,4 „alle Juden zufrieden stellte. Dies sind die meist geschätzten Verse des Judentums.“63

 

Aber sind sie nicht auch der kostbarste Schatz der Christen, denen es ein Verlangen ist Jesus zu lieben und nachzufolgen?

Warum nicht?

Eine seltsame Abwendung von Israels Glaubensbekenntnis zu dem, was man unter Christentum versteht, ist hier offensichtlich.

Aber wie kann sich der christliche Glaube gefahrlos von seinem Gründer trennen, ohne ernsthaften Schaden und Verlust zu erleiden?

 

Textbücher über die Bibel sind eifrig darin, für diese Information zu sorgen. Möglicherweise war das erste christliche Glaubensbekenntnis die einfache, wenn auch tiefgründige Proklamation „Jesus ist Herr!“ (Römer 10,9; 1. Korinther 12,3; 2. Korinther 4,5; Philipper 2,11). „Jesus ist Herr“ zu sagen, war das grundlegende Glaubensbekenntnis der ersten Christen.

 

Die noch fundamentalere Frage ist aber:

Wie definierte Jesus Gott?

In dieser typischen Aussage der Kommentatoren über Jesus als „Herrn“, löst sich das frühere Glaubensbekenntnis von Jesu selbst in Luft auf!

Jesus ist in den Vorstellungen der Kirchgänger von seinen jüdischen Wurzeln abgetrennt und dem Glaubensbekenntnis der Kirche wieder eingefügt, ohne dass es ihm erlaubt ist, sein eigenes christliches Glaubensbekenntnis, welches das uralte unitarische Glaubensbekenntnis Israels ist, beizubehalten.

 

Sehen Sie sich die Glaubensbekenntnisse der führenden Kirchen an.

Es gibt keinen Versuch, die Worte von Jesu Glaubensbekenntnis wiederzugeben. Stattdessen werden wir aufgefordert ein völlig anderes Konzept über Gott anzunehmen. Man sagt, dass Gott einer ist, aber – und hier ist die Abweichung offensichtlich - „er existiert als drei Personen“. Dem biblischen Glaubensbekenntnis wird ein Lippenbekenntnis gegeben, während es sofort abgeändert wird, um dann etwas völlig anderes zu bedeuten.

Wenn wir wegen dieser seltsamen Behauptung weiter nachfragen, wird uns mitgeteilt, dass Gott aus drei Personen besteht, aber nur ein Wesen oder eine Substanz ist.

 

Ist der Unterschied zwischen Gott als einzelner Person und Gott als ein „Was?“ nicht offensichtlich?

 

Juden und Muslime erkennen diesen Unterschied sicherlich sofort und sie weichen vor der Idee zurück, dass Gottes Einheit eine „Substanz“ aus drei Personen ist.

Welche Bibelverse behaupten, dass Gott ein „Was“ ist?

Jeder, der solch eine Behauptung aufstellt, wurde durch nachbiblische Glaubensbekenntnisse gelehrt, aber sicherlich nicht von der Schrift. In der Schrift ist Gott eine Person und niemals ein „Was“ oder eine Wesenssubstanz.

 

Könnte Jesus das trinitarische Glaubensbekenntnis bestätigt haben?

Nein, im Gegenteil.

Das jüdische Glaubensbekenntnis Jesu definiert den Gott der Bibel und Israels als „einen HERRN“.

Ein Herr ist ein einziger Herr, eine Person – sicherlich nicht drei Personen. Diese Frage sollte unser größtes Interesse wecken.

 

Es ist von großer Bedeutung, wenn wir Gott auf eine Art und Weise definieren, in welcher Jesus, als er über das wichtigste Gebot sprach, es nicht tat!

Ich bezweifle, dass Kirchgänger viel darüber nachgedacht haben.

Es scheint so, dass in diesen Tagen nicht viele Predigten über dieses Glaubensbekenntnis gehalten werden, um zu definieren wer Gott ist. Es wird einfach angenommen, dass die Kirchenkonzile (Nicäa in 325 und Chalcedon in 451) die richtige Definition und das Verständnis über Gott treu an uns weitergegeben haben.

Von jedem wird erwartet, dass er weiß, dass die Kirche auf den Glauben an einen dreieinen Gott gebaut ist. Von den Konzilen wird gesagt, dass sie die Zusammenfassung der biblischen Lehre über Gott formulierten.

 

Aber taten sie das?

Ist das Glaubensbekenntnis Jesu dasselbe wie das Glaubensbekenntnis der Konzile und Ihrer Kirche?

Wäre es nicht logischer und entsprechend dem gesunden Menschenverstand, wenn die Kirche das Glaubensbekenntnis Jesu vertreten würde, das er selbst zitierte?

Die Glaubensartikel der „Church of England“ warnten weise davor, dass „Konzile sich irren können“.64

 

Jesu eigenes Glaubenssystem erlitt einen schweren Schlag, als Konzile und Kirchen eine seltsame „drei in einem“ Sichtweise von Gott adoptierten, von der Jesus nichts wusste.

 

Www.bibel-aktuell.org

 

61 F.F. Bruce, The origin of the Bible, Tyndale House, 2003, Seite 25.

62 Abingdon Press, 1971, Seite 664.

63 Ebd.

64 Church of England, Glaubensartikel XXI..

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!



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