Kommentare, die erhellen oder verwirren


 

Jesus war kein Trinitarier!

Kommentare, die erhellen oder verwirren

 

Einflussreiche Stimmen, wie jene von C.S. Lewis lenken uns von der wahren Definition Jesu ab, wenn sie erklären, dass er entweder „verrückt, böse oder Gott“ war.39

 

Was uns Lewis nicht anbietet, ist die wirkliche Definition von Jesus als Messias, dem Sohn Gottes. Und Lewis scheint zu vergessen, dass Jesus dem nichttrinitarischen Glaubensbekenntnis seiner Herkunft nachdrücklich beipflichtete.

Logiker bezeichnen diese Methode von Lewis als „falsches Dilemma“. Wir werden dazu getrieben eine der angebotenen Optionen zu wählen. Aber was ist, wenn Lewis die richtige Option entgangen ist und sie daher nicht auf seiner Auswahlliste erscheint?

Warum schreibt Lewis auch, dass „wir uns daran erinnern müssen, dass christliche Theologie nicht glaubt, dass Gott eine Person ist. Sie glaubt, dass Er so ist, dass in Ihm eine Dreieinigkeit von Personen in Konsistenz mit der Einheit der Gottheit ist.“? 40

 

Das klingt außergewöhnlich weit entfernt von der Theologie Jesu. Es widerspricht dem, was der Verfasser eines bekannten Bibelkommentars über die Namen Gottes herausfand, der schreibt: „Es gibt nur einen allerhöchsten und wahren Gott, und Er ist eine Person.“ 41 H.H. Hamilton, D.D., spürte die Kraft der Episode in Markus 12,28-34 und wie wunderbar sie Jesus in sein eigenes Umfeld verwurzelt, als er 1912 darüber schrieb. Er begann damit, indem er sich auf das Glaubensbekenntnis aus 5. Mose 6,4 bezog, das Jesus zitierte:

„So wie diese Passage im Alten Testament steht, drückt sie die grundlegende Essenz des jüdischen Anspruches auf ein Monopol religiöser Privilegien aus. Yahweh ist einer. Es gibt keinen Gott außer ihm. Daher müssen alle anderen Objekte der Anbetung vermieden werden.“

 

Hamilton bemerkt, dass es unvorstellbar ist, dass Jesus nicht beabsichtigte, dass das Wort „Herr“ in dem exklusiven Sinn, in dem es im Alten Testament verwendet ist, verstanden wird. Jesus veränderte dessen Sinn nicht.

„Der Schriftgelehrte, der die Frage stellte, muss verstanden haben, dass sich Jesus allein auf den nationalen Gott Israels bezog.“ Sowohl für den Schriftgelehrten, wie auch für Jesus „muss es wie eine Wiederholung des alten Anspruches der Juden geklungen haben, dass keine andere Anbetung, als jene, die Israel ausübte, in Wahrheit die Anbetung des lebendigen Gottes war.“

 

Die Haltung des Schriftgelehrten ist völlig offenbar, als er sofort formuliert, was er Jesus sagen hörte:

Recht so, Meister. Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, dass nur ein Gott ist und kein anderer außer ihm, und ihn zu lieben von ganzem Herzen und mit ganzem Verständnis und von ganzer Seele und mit aller Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.“

 

Hamilton zieht daraus die einzig mögliche Schlussfolgerung:

„Es scheint unmöglich zu sein, daran zu zweifeln, dass die Zeugen jener Szene verstanden, dass Jesus genau das gleiche meinte wie der Schriftgelehrte.“ Denn es ist aufgezeichnet, dass „ als Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht ferne vom Reiche Gottes.“ 42

 

Jesus bietet hier ein widerhallendes Statement für den Monotheismus an, der von allen Menschen zu allen Zeiten für eine richtige Beziehung mit Gott verlangt wird.

Jesus hat seinen Stempel der Bestätigung auf die Definition von Gott als einzelne Person in der hebräischen Bibel gegeben. Aber ist dieses Glaubensbekenntnis Jesu auch in unseren Gemeinden klar? Ich habe meinen Studenten, die studierten, um in einen geistlichen Dienst zu treten, oft vorgeschlagen „sich in den biblischen Text einzulesen“.

 

Versetze dich selbst in die Lage dieses fragestellenden Bibelexperten, der offensichtlich eine Bekanntschaft mit Jesus machte und darauf bedacht war, ihn zu prüfen, nicht notwendigerweise auf eine feindselige Art und Weise.

Es war keine Fangfrage, um Jesus in eine Falle zu locken. Ich nehme an, dass der Schriftgelehrte von der Fähigkeit des Rabbis, die Menschen zu lehren, gebührend beeindruckt war.43

 

Er hatte möglicherweise beschlossen, ihn noch gründlicher zu „checken“. Er wollte die Prioritäten und die Agenda Jesu wissen. Wie gesund war seine Theologie? So stellt er seine Testfrage: Welches Gebot des Gottes Israels ist das wichtigste von allen?

 

Www.bibel-aktuell.org

 

39 C.S. Lewis Mere Christianity, Harper Collins, 2001, Seite 52.

40 C.S. Lewis Christian Reflections, Seite 79.

41 The Illustrated Bible Dictionary, Tyndale House, 1980, Band 1, Seite 571.

42 The People of God: An Inquiry into Christian Origins, Oxford University Press, 1912, Seite 239.

43 Jesus hat seine Nachfolger stark ermutigt, ihn sowohl als Rabbi wie auch als Herrn anzuerkennen. „Ihr nennt mich Rabbi und Herr und saget es mit Recht, denn ich bin es auch“. (Johannes 13,13).

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!


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