Jesus und die Identität Gottes


 

Jesus war kein Trinitarier!

Jesus und die Identität Gottes

 

Darf ich dazu einladen eine sehr wichtige Episode aus der Zeit, wo Jesus lehrte, zu untersuchen?

Sie geschah zum Ende seines kurzen aber intensiven Dienstes als Lehrer und Prediger des kommenden Reich Gottes. Es ist ein Geschehen mit dem Potential, ihren Glaubensweg dramatisch zu beeinflussen – ein Geschehen, das imstande ist, radikal die Art und Weise zu verändern, wie wir über das Christentum denken. Die Geschichte, auf die ich mich beziehe, wird im 12. Kapitel des Markusevangeliums gefunden, beginnend mit Vers 28.

 

Markus berichtet hier von einer Begegnung zwischen Jesus und einem Schriftgelehrten. Die Aufzeichnungen der Evangelien wurden natürlich geschrieben, um dem Leser den christlichen Glauben zu vermitteln. Wir sollten sie als Aufforderung an uns lesen, dass wir mit dem christlichen Glauben in Übereinstimmung sind.

Es wird von uns offensichtlich erwartet, dass wir dem wichtigen Gespräch, von dem uns Markus berichtet, auch unsere volle Aufmerksamkeit geben. Jesus wird hier im Gespräch mit einem scharfsinnigem Mitglied der priesterlichen Zunft gefunden. Der Austausch zwischen Jesus und dem jüdischen Theologen ist äußerst wichtig, damit wir Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten können (Johannes 4,26).

Die Geschichte ist tatsächlich einzigartig im Neuen Testament. Jesus ist in diesem Austausch untypisch in perfekter Übereinstimmung mit dem jüdischen religiösen Experten.

 

Hier nun die faszinierende Unterhaltung zwischen Jesus und dem professionellen Bibellehrer:

„Und es trat einer der Schriftgelehrten herzu, der ihrem Wortwechsel zugehört hatte, und da er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn. Welches ist das wichtigste Gebot von allen? Jesus antwortete: Das wichtigste Gebot von allen ist: Höre Israel, der Herr unser Gott, ist allein Herr 37 und du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte und mit aller deiner Kraft. Dies ist das wichtigste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Größer als diese ist kein anderes Gebot. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister. Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, dass nur ein Gott ist und kein anderer außer ihm,38 und ihn zu lieben von ganzem Herzen und mit ganzem Verständnis und von ganzer Seele und mit aller Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Und da Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht ferne vom Reiche Gottes. Und es unterstand sich niemand mehr ihn weiter zu befragen.“ (Markus 12, 28-34)

 

Es ist wichtig festzuhalten, dass eine Frage über das wichtigste theologische Thema auch sehr entscheidende Auswirkungen auf unser Leben hat. Eine Parallelstelle in Matthäus 19,16-17 zeigt, dass die Frage nach dem Wesen Gottes und der Liebe zu ihm, auch mit unserer Errettung verbunden ist.

Herauszufinden, wer der wahre Gott ist und Ihn zu lieben, ist verknüpft mit der Errettung im kommenden Zeitalter, dem ewigen Leben.

In Matthäus 19,17 erwidert Jesus einem Fragesteller, der wissen möchte, wie man errettet wird: „Was fragst du mich nach dem Guten? Es ist nur Einer gut Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote.“

 

Jesus machte die gleiche Feststellung bei dem Schriftgelehrten, der ihn fragte, welches das wichtigste Gebot sei. Er verband das gute theologische Verständnis des Schriftgelehrten mit seiner Nähe zur Errettung im Reich Gottes. Jesus und der Schriftgelehrte waren zuvor in Übereinstimmung gekommen, dass es nur einen Gott gibt und „keinen anderen neben ihm“. Als Jesus herausfand, dass der Schriftgelehrte in seiner Definition von Gott tadellos war, versicherte ihm Jesus, dass er nicht „ferne vom Reich Gottes“ ist. Das bedeutet, dass er nicht fern von Errettung als Nachfolger Christi im kommenden Reich Gottes war.

 

Ein interessanter Kommentar über den Hintergrund des Neuen Testaments kann bei dem jüdischen Geschichtsschreiber Josephus gefunden werden, der über das Glaubensbekenntnis seines Volkes „Höre, oh Israel“, das Jesus zitierte, schreibt.

Der einzige Gott, nach dem hier gefragt wird, ist natürlich Jahwe, der Gott der hebräischen Bibel, unseres Alten Testaments. Josephus fragt: „Was sind denn dann die Gebote und Verbote unseres Gesetzes? Sie sind einfach und bekannt. Das erste, was alle Gebote überragt, betrifft Gott.“ Josephus bezog sich, wie wir alle wissen, auf das nationale grundlegende Glaubensbekenntnis aus 5. Mose 6,4.

 

Das tat auch Jesus in Markus 12,28 -34.

Diese Bibelpassage passt perfekt in den zeitgenössischen Hintergrund. Sie präsentiert den Herrn Jesus als fest verwurzelt im jüdischen Glauben, dass Gott eine einzige Person ist. Der Gründer des Christentums, der uns das christliche Glaubensbekenntnis darlegte, ist durch und durch jüdisch. Er definiert Gott als „einen einzigen Herrn“.

Der Gott Jesu ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott der hebräischen Bibel – der Gott der jüdischen Theologen des ersten Jahrhunderts, „unser (Israels) Gott“. Jesus definiert Gott präzise als eine Person und einen Herrn. Aber die christliche Kirche tut das nicht.

 

Www.bibel-aktuell.org

 

36 Offenbarung 1,8 bezieht sich auf den Vater und nicht auf Jesus.

37 Es gibt keinen Unterschied in der Bedeutung zwischen den verschiedenen Übersetzungen: „Der Herr unser Gott ist ein Herr“,“der einzige Herr“, usw.

38 Oder „neben ihm“.

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!


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