Erickson und das Glaubensbekenntnis


 

Jesus war kein Trinitarier!

Erickson und das Glaubensbekenntnis

 

Wo gibt die Bibel auch nur den geringsten Hinweis auf ein derart allumfassendes Glaubensbekenntnis, das über die Jahrhunderte schärfste Debatten provozierte, kirchliche Umwälzungen hervorrief, zu haarspalterischen Argumenten über Verwendung von Ausdrücken und sogar Exkommunikation und Morden führte?

 

Die geschichtlichen Aufzeichnungen, welche erklären, wie Einer gleichzeitig drei sein kann, hat den Einfallsreichtum der brillantesten Theologen erschöpft.

 

Millard Erickson, ein heutiger führender Verteidiger der Evangelikalen für die Sichtweise, dass Gott aus drei Personen besteht, gibt nach einer ausführlichen Auseinandersetzung mit dem Thema freimütig zu, dass es überraschend ist, dass die Dreieinigkeit in der Bibel nicht direkt erwähnt wird:

„Es wird behauptet, dass die Lehre der Dreieinigkeit eine sehr wichtige, entscheidende und sogar grundlegende Lehre ist. Wenn das wirklich der Fall ist, sollte es dann nicht irgendwo klarer, direkter und deutlicher in der Bibel erwähnt sein? Wenn das die Lehre ist, die so speziell die Einzigartigkeit des Christentums begründet – einerseits gegen den unitarischen Monotheismus, andererseits gegen den Polytheismus – wie kann sie dann in der biblischen Offenbarung nur stillschweigend inbegriffen sein?... Hier geht es anscheinend um eine sehr entscheidende Angelegenheit, zu der die Schrift nicht laut und deutlich spricht.“ 51

 

Erickson fährt fort: „Gegen diese Beschwerde kann man nur wenig erwidern. Es ist unwahrscheinlich, dass auch nur irgendein Text der Schriften gezeigt werden kann, der die Lehre der Dreieinigkeit in einer klaren, direkten und unmissverständlichen Weise lehrt.“ 52

 

Erickson rettet sich aus seinem Dilemma, indem er hoffnungsvoll fortfährt, dass er dennoch

genauer in der Bibel nachsieht, ob das Zeugnis der Dreieinigkeit nicht noch klarer wird und eine breitere Basis hat, als angenommen wird“.53

 

Als er die logische Struktur der Dreieinigkeit diskutiert, zitiert Erickson den Autor Stephen Davis, der fühlt, dass „er es mit einem Mysterium zu tun hat“. 54

 

Erickson macht dann das erstaunliche Zugeständnis, dass Davis „möglicherweise viel freimütiger war als viele von uns, die bei drängender Nachfrage zugeben müssten, dass wir wirklich nicht wissen auf welche Weise Gott einer ist und in welch unterschiedlicher Weise er drei ist.“55

 

Davis riskierte es nicht, das über den Gott der Bibel zu sagen, das offensichtlich nicht wahr ist, nämlich dass Er „ein Etwas in drei Jemand“ sei.

 

51 Milliard J. Erickson, God in three Persons, Baker Books, 1995, Seite 108-109.

52 Ebd., Seite 109, Kursivsetzung hinzugefügt

53 Ebd.

54 Ebd., Seite 258.

55 Ebd.

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!



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