Ellen Gould White und die Dreieinigkeit


In Lexika aus dem 19. Jahrhundert kann man erkennen, dass die Lehre der Dreieinigkeit damals nicht Bestandteil der STA gewesen ist. Man kann in Meyers Konversations-Lexikon von 1898 unter dem Begriff „Adventisten“ folgendes lesen:

„ … Die Seventh Day Adventists <deutsch: Siebenten-Tags-Adventisten> (Sabbatarier, Sabbatisten), welche den jüdischen Sabbat feiern, die Dreieinigkeit leugnen und streng mäßig leben, treiben durch Wanderlehrer auch in Europa, besonders in der Schweiz, starke Propaganda. (Organ: „Herold der Wahrheit“). Vgl. Dresbach, Protestantische Sekten der Gegenwart (Barmen 1888).“

Quelle: https://www.bibel-offenbarung.org/trinitaet-antitrinitaet-welchen-gott-betest-du-an/verschiedene-kirchen-oekumene-und-die-lehre-der-dreieinigkeit/242-lehrt-die-freikirche-der-siebenten-tags-adventisten-immer-schon-die-dreieinigkeit.html

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E. G. White, geboren am 26. November 1827 – gestorben am 24. Juli 1915.

Die Gründung der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten war am 6. Oktober 1861. In der für diesen Zweck einberufenen Michigan-Konferenz wurde dazu folgendes erklärt:

„Wir, die Unterzeichneten, vereinigen uns hiermit unter den Namen Siebenten-Tags-Adventisten zu einer Gemeinde und verpflichten uns, die Gebote Gottes und den Glauben Jesu zu halten“.

– Nachzulesen in „Entstehung und Fortschritt“, Seite 59.

Schon in ihrem ersten Gesicht, E. G. White (geborene Harmon, sie heiratete am 30. August 1846 James White) war damals 17 Jahre alt, erklärte sie:

„Während wir beteten, kam die Kraft Gottes über mich, wie ich sie zuvor nie gefühlt hatte. …“

– Nachzulesen in „Entstehung und Fortschritt“, Seite 27.

Vom 29. Mai 1853 wird folgendes berichtet (Entstehung und Fortschritt, Seite 28):

„Schw. White war ungefähr zwanzig Minuten oder eine halbe Stunde im Gesicht. Zur Zeit schienen alle Anwesenden die Macht und die Nähe Gottes zu verspüren, und einige von uns fühlten den Geist Gottes mächtig auf sich ruhen. …“

Am 28. Juni 1891 erklärt E. G. White:

„… Seitdem kann ich nicht mehr zweifeln, dass diese Gesichte göttlichen Ursprungs sind.“

– Nachzulesen in Entstehung und Fortschritt, Seite 29.

Auf der Seite 30 in „Entstehung und Fortschritt“ lesen wir:

„… Alle Augenzeugen erkannten darin deutlich eine Offenbarung des Geistes von dem, der aus dem brennenden Busch gesprochen hatte. …“

Diese wenigen Beispiele sind ein Zeugnis dafür, dass alle Gesichte, die Schw. White erfahren hat, göttlichen Ursprungs sind. Sie wurden durch den Geist Gottes, durch die Kraft des Höchsten, vermittelt. Siehe Luk. 1, 35! – An keiner ihrer Stellen finden wir, dass der Geist einer dritten Person daran beteiligt gewesen wäre! – Die Prediger und Lehrer der STA widersprechen dem und behaupten fälschlich: E. G. White vertrat die Dreieinigkeit.

Noch im hohen Alter, im Dez. 1908, bestätigt E. G. White in „Vorträge für die Gebetstage vom 11. bis 20. Dezember“, Seiten 27-28, dass der heilige Geist keine Person ist:

„Der hl. Geist kam an Christi Statt, aber unbeschwert von der persönlichen Menschlichkeit, die Christus hatte, und unabhängig von derselben. Mit der menschlichen Form belastet konnte Christus nicht überall persönlich sein. Deshalb war es in der Jünger Interesse, dass er zum Vater gehen und ihnen seinen Geist auf Erden senden sollte. … Der Geist sollte als eine Kraft zur Wiedergeburt gegeben werden, ohne die das Opfer Christi nutzlos gewesen wäre. … Christus hat den Geist als eine göttliche Macht gegeben, … Keine Erziehung, keine Begabung, wie groß sie auch sein mag, kann irgend jemand zum Lichtträger machen ohne die Wirkung des Geistes Gottes. … Wenn der Geist Gottes von dem Herzen Besitz nimmt, dann verändert er das Leben. … Der Geist Gottes, in der Seele aufgenommen, wird all ihre Fähigkeiten fördern. …“

Aus „Meyers Konversations Lexikon“ des Jahres 1893, Seite 148, ist über die Adventisten zu lesen, dass es Sabbatarier – Sabbatisten sind, welche den jüdischen Sabbat feiern und die Dreieinigkeit leugnen.

Damit ist nachgewiesen, dass bis in das Jahr 1908 E. G. White nicht die Dreieinigkeit lehrte sondern nur von dem heiligen Geist Gottes, von der Kraft des Höchsten, schrieb. Sie verstarb wenige Jahre später, im Jahr 1915. – Den zweiten Beweis, wie oben angeführt, erbringt Meyers Konversations Lexikon, dass die Adventisten die Dreieinigkeit leugneten!

Nun aber erfahren wir aus dem Gemeindeblatt der Siebenten-Tags-Adventisten, Advent-Echo Nr. 4 vom 15. Februar 1974, Seite 8, folgendes:

„Unter den Adventisten des 19. Jahrhunderts gab es zunächst keine eindeutige und verbindliche Definition des Heiligen Geistes. Das Problem wurde als Ermessensfrage angesehen. In seinem Buch „Gedanken über Daniel und die Offenbarung“ setzte sich Uriah Smith für die Idee ein, dass Christus ein geschaffenes Wesen sei und der Heilige Geist ein „göttlicher Hauch, eine Ausstrahlung göttlicher Macht, nicht aber ein eigenständiges persönliches Wesen. Im Verlauf der Jahre wurde diese Anschauung jedoch revidiert, … (E. G. White war eine Wegbegleiterin von Uriah Smith)

Als im Jahr 1931 die Glaubenslehren der Adventisten neu formuliert wurden, brachte man die Wesensgleichheit Christi und des Heiligen Geistes mit dem Vater klar zum Ausdruck. Seither wird der Heilige Geist in unserer Literatur als „dritte Person der Gottheit“ bezeichnet – ein Glaubensbekenntnis, das uns mit den meisten christlichen Kirchen verbindet. …“ (!!!)

Die Worte: „das uns mit den meisten christlichen Kirchen verbindet.“ sind bemerkenswert! – Denn durch die widergöttliche Sonntagsauferstehungslehre besteht ebenfalls eine Verbindung der STA zu den meisten „christlichen“ Kirchen!

Das bedeutet, dass für einen großen Teil der Siebenten-Tags-Adventisten, trotz Sabbatheiligung, die Gefahr besteht, zu Babylon zu werden! – Siehe Offb. 18. Kapitel!

E. G. White unterstützte nicht die im 19. Jh. bei den STA geduldete „Ermessungsfrage“ über den heiligen Geist Gottes. – Sie hielt vielmehr an dem wahren heiligen Geist Gottes, als die Kraft des Höchsten, fest! – Bestätigt finden wir dies in ihren „Gesichten“, in „Vorträge für die Gebetstage“ aus dem Jahr 1908 und schließlich auch noch in ihren Zeugnissen, die vor dem 1. Weltkrieg 1914-1918 erschienen, Band II, Seite 187:

„Das Ende ist nahe. Laßt unsere Gemeinden sich erheben. Laßt die einzelnen Glieder die umwandelnde Kraft Gottes in ihrem Leben erfahren, dann werden wir das tiefe Wirken des Geistes Gottes sehen.“

Wenn nun seit dem Jahr 1931 in der Literatur der STA widergöttlich der Heilige Geist als die „dritte Person der Gottheit“ bezeichnet wird, dann entspricht dies weder dem ursprünglichen Gedanken der Adventisten, noch dem ursprünglichen Wort Gottes. – Es ist eine der übelsten Menschenlehren, es ist eine Sünde wider den heiligen Geist! – Siehe Matth. 15, 8-9; Matth. 12, 31-32. – Gottes heiliger Geist wird darin verleugnet. – Aber gerade dieser ist es, der uns in Seine herrlichen Wahrheiten führt, 2. Tim. 3, 16-17; 2. Petr. 1, 19-21.

Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. 1. Johannes 4, 1

Autor: Heinrich Ramisch

Quelle: http://www.gott-ist-der-ursprung.de/links/

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!

 

 

Ellen G. White warnte besonders in ihren späteren Jahren

vor satanischen Lehren,

die die STA annehmen wird:


„Sollte eine Gemeinde, die sich großen Lichtes und großer Beweise erfreute, den Sohn der Täuschung [Satan] und des falschen Zeugnisses gastlich aufnehmen, so wird jene Gemeinde die Botschaft, die der Herr gesandt hat, beiseite schieben und die unvernünftigsten Behauptungen und falschesten Vermutungen und Theorien annehmen. Satan lacht über ihre Torheit, denn er weiß, was Wahrheit ist. Viele werden an unseren Rednerpulten stehen mit der Fackel falscher Prophezeiungen in ihren Händen, entzündet an der höllischen Fackel Satans.“13
E.G. White, Spezial Testimonies to Ministers and Workers, Serie A, Nr. 11, 1898, S. 18-20; Zeugnisse für Prediger, S. 335

 

„Tausende haben eine falsche Vorstellung von Gott und seiner Wesensart. Sie dienen ebenso einem falschen Gott wie die Baalsdiener.

E.G. White in Review and Herald, 03.12.1908


STA Glaubensbekenntnis

 

Heute

2 - Es ist ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist – drei in Einheit verbunden, von Ewigkeit her. Gott ist unsterblich, allmächtig und allwissend; er steht über allem und ist allgegenwärtig. Er ist unendlich und jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Dennoch kann er erkannt werden, weil er sich selbst offenbart hat. Diesem Gott, der die Liebe ist, gebührt Ehre, Anbetung und der Dienst der ganzen Schöpfung in alle Ewigkeit.



STA-Pioniere

Brockhaus Konversationslexikon von 1892:

„Adventisten: … Seventh Day Advenstists (A. des siebenten Tages) oder Sabbatarier (Sabbatisten) nennen sich diejenigen, die den jüdischen Sabbat feiern, die Dreieinigkeit leugnen und sich strenger Mäßigkeit befleißigen. Sie traten zuerst 1844 in Washington auf und haben seit 1875 ein Predigerseminar. Man zählt ihrer 30 000. Ihre Wanderlehrer treiben auch in Europa, besonders in der Schweiz eine lebhafte Propaganda, die durch Verbreitung von Traktaten, Büchern und durch ihre Zeitschrift ‚Herold der Wahrheit‘ unterstützt wird.“


James White, Mitbegründer der STA, schrieb 1868:

„Jesus betete, dass seine Jünger eins sein mögen, wie er eins mit dem Vater war. Er betete nicht um einen Jünger mit zwölf Köpfen, sondern dass zwölf Jünger eins sind in ihrem Ziel und in ihren Bemühungen um die Sache ihres Meisters. Ebenso sind auch nicht der Vater und der Sohn Teile des ‚drei – einen Gottes‘, sie sind zwei verschiedene Wesen, aber einig (eins) in der Absicht und der Ausführung der Erlösung.“



John N. Loughborough sprach sich auch gegen die Trinität aus:

„Es gibt viele Einwände, doch wir möchten uns nur auf die drei wichtigsten beschränken:
1. Sie [die Dreieinigkeit] ist mit dem gewöhnlichen Verstand unvereinbar.
2. Sie ist mit der Schrift unvereinbar. Das Wort Trinität erscheint nirgends in der Schrift. Hauptsächlich wird der Text 1. Johannes 5,7 angeführt, welcher ein Einschub ist. Clarke sagt: ‚Von einhundertdreizehn Manuskripten fehlt der Text in einhundertzwölf. Er erscheint in keinem Manuskript vor dem zehnten Jahrhundert. Und das erste Mal, wo der Text im Griechischen erscheint, ist es nur eine griechische Übersetzung der Beschlüsse des Konzils von Lateran, das 1215 stattfand.
3. Ihr Ursprung ist heidnisch und erdichtet. Anstatt uns auf die Schrift hinzuweisen, um die Trinität zu beweisen, werden wir auf den Dreizack der Perser hingewiesen. […] Die Trinitätslehre wurde ungefähr zur gleichen Zeit in die Kirche hineingebracht wie die Bilderanbetung und das Halten des Tages der Sonne, sie ist aber nur eine Neuformulierung der persischen Lehre. Nach ihrer Einführung vergingen ungefähr dreihundert Jahre, bis die Lehre zu dem gemacht wurde, was sie heute ist. Sie wurde um 325 eingeführt …In Spanien wurde sie 589 angenommen, in England 596 und in Afrika 534.“



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