Ist Gott eine Dreieinigkeit?

Ein Mittler



Ist Gott eine Dreieinigkeit?

Ein Mittler

 

Jesus ist unser Mittler, unser einziger Mittler zwischen uns und Gott, dem Vater: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5).

Gott, der Vater, wurde im Gegensatz zu Christus nie zum Menschen. Daher kommt nur Christus als Mittler zwischen Gott und den Menschen in Frage, da er in der Lage ist, all unsere Schwächen nachzuempfinden, denn er ist in allen Punkten versucht worden, als er – wie wir heute – ein Mensch war. Hebräer 4,15 sagt uns: „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.“

Kehren wir uns Römer 8,26 zu, wo uns gesagt wird, was der Heilige Geist für uns tut: „Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.“

Hier lesen wir, dass der Geist für uns eintritt. Mit anderen Worten: Er ist ein „Mittler“ zwischen Gott und den Menschen. WÄRE der Heilige Geist eine Person, hätten wir zwei Mittler, Jesus Christus und den Heiligen Geist.

 

Schauen wir uns an, was es mit der Aussage auf sich hat, der Geist setze sich für uns ein, indem wir mit Römer 8,27 fortfahren: „Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.“ Doch wer genau ist es, der die Herzen erforscht und der uns vertritt?

Die Antwort dazu steht in Römer 8,34: „Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.“

Beachten wir 2. Korinther 3,17: „Der Herr IST der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“

 

So erkennen wir nun, dass Christus, der Herr, uns durch seinen Geist vertritt (vgl. Hebräer 9,15; 7,25; 1. Johannes 2,1). Sowohl der Vater als auch der Sohn sind Geistwesen. In Johannes 4,24 heißt es, dass GOTT ein Geist IST. Und 1. Korinther 15,45 verrät uns, dass Jesus Christus nach seiner Auferstehung „zum Geist, der lebendig macht“, wurde. Er war ein Geistwesen, bevor er ein Mensch wurde, zu einem lebendig machenden Geistwesen, bei seiner Auferstehung (vgl. Titus 2,13).

Des Weiteren lesen wir, dass Gott, der Vater, und Christus auf einem himmlischen Thron sitzen. Doch Christus befindet sich nicht immer im Himmel. Er ist den Menschen sowohl vor seiner Geburt als auch nach seiner Wiederauferstehung erschienen. Er wird sichtbar auf einem weißen Pferd reitend zurückkehren. In diesem Sinne ist er zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort; trotzdem IST er omnipräsent, d. h. er befindet sich zu jeder Zeit an jedem Ort, doch nur durch seinen Geist, wohlgemerkt. Der Geist kann mit der den Globus umgebenden Luft verglichen werden, denn Luft ist überall. So auch Christus durch seinen Geist. Und es ist sein Geist, durch den Christus zu jeder Zeit Fürsprache für uns vor seinem Vater halten kann, ungeachtet dessen, wo er sich befinden mag.

Wir erkennen also, dass Christus durch seinen Geist für uns vermittelt. Dies zeigt, dass der Heilige Geist keine Person sein kann, da Christus andernfalls nicht der alleinige Mittler zwischen Gott und den Menschen wäre – der Heilige Geist wäre ein weiterer oder zweiter Mittler.

 

Quelle, siehe hier:

https://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/ist-gott-eine-dreieinigkeit.php

 

Www.bibel-aktuell.org


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