Ein einfaches Glaubensbekenntnis


Jesus war kein Trinitarier!

Ein einfaches Glaubensbekenntnis

 

Wie kann jemand die Bestätigung des Neuen Testamentes über den einzigartigen Status Gottes als eine einzige Person übersehen? Eine bekannte Abhandlung über die Trinität berichtet:

„Die Juden glaubten an einen Gott, den sie den Vater nannten... Für ein Verständnis der Entstehung der Dreieinigkeitslehre ist der Titel „Vater“ von besonderer Wichtigkeit, da eine Person in der Dreieinigkeit Gott, der Vater, ist.“58

 

Arthur Wainwright präsentiert dann die folgenden neutestamentlichen Texte, um „zu zeigen, wie die neutestamentlichen Schreiber ihren Glauben an die Einheit Gottes ausdrückten und ihn als Vater beschrieben.“59

 

Diese letzte Feststellung erscheint praktisch wie das Eingeständnis, das die Verfasser des Neuen Testamentes Unitarier waren! Was machen Sie als Leser mit diesen Aussagen?

 

Jesus:

„Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als Gott allein.“ (Markus 10,18) „Der HERR, unser Gott, ist alleiniger HERR.“ (Markus 12,29) „Nennet auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der himmlische.“ (Matthäus 23,9) „Die Ehre vom alleinigen Gott sucht ihr nicht.“ (Johannes 5,44) „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ (Johannes 17,3)

 

Paulus:

„...und es gibt keinen Gott außer dem Einen...wir haben nur einen Gott, den Vater“ (1.Korinther 8,4- 6) „Denn es ist ja ein und derselbe Gott, welcher die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt.“ (Römer 3,30) „Ein Mittler ist aber nicht nur Mittler von einem. Gott aber ist einer.“ (Galater 3,20) „Ein Gott und Vater aller.“ (Epheser 4,6) „Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (1.Timotheus 1,17) „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“ (1.Timotheus 2,5)

 

Jakobus und Judas:

„Du glaubst, dass ein einziger Gott ist. Du tust wohl daran.“ (Jakobus 2,19 „Einer nur ist Gesetzgeber und Richter, er, der retten und verderben kann.“ (Jakobus 4,12) „Gott allein, unserem Retter durch Jesus Christus, unseren Herrn, gebührt Herrlichkeit, Majestät.Macht und Gewalt vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit.“ (Judas 25)

 

So wie in 1317 anderen Stellen des Neuen Testamentes, ist es auch hier wahr, dass der Vater als Gott bezeichnet wird. Gott wird eindeutig und ausdrücklich von Jesus Christus unterschieden.

Wainwright kommentiert die Liste der oben angeführten Bibeltexte so: “Diese Beweise zeigen, dass Gott als einer angesehen wurde; und an diesen einen Gott glaubte man als den Vater von Jesus Christus.

 

Aussagen dieser Art können schwerlich als fruchtbarer Boden für das Hervorkommen der Dreieinigkeitslehre gesehen werden.“

Danach sagt er: “Wenn man diese Texte in Zusammenhang mit anderen Aussagen betrachtet, welche die Göttlichkeit Jesus bestätigen, oder stillschweigend voraussetzen, dann führt das unmittelbar zum trinitarischen Problem.“60

 

Wainwright hat recht mit dem trinitarischen „Problem“. Das Problem entsteht allerdings nur dann, wenn man die unitarischen Verse ablehnt. Jene Aussagen über die „Göttlichkeit“ Jesu, stellen die Tatsache, dass der Vater der einzige Gott ist, nie in Frage.

Wenn sie die unitarischen Aussagen in Frage stellen, würden sie ihnen widersprechen. Es würde wiederum zu dem Rückschluss führen, dass sich das Neue Testament in der Definition Gottes widerspricht.

Das ist inakzeptabel. Und Jesus, der Jude und Gründer unseres Glaubens, sowie seine auserwählten Apostel, wussten wer Gott ist. Wenn die unitarischen neutestamentlichen Texte jedoch mit jener Aussage, die sie treffen, einfach akzeptiert werden (in Harmonie mit dem gesamten Alten Testament und Jesus in Markus 12, 28- 34), können die Verse über die sogenannte „Göttlichkeit“ Jesu leicht erklärt werden.

 

Sie sind Beschreibungen des Menschen Jesus, als Messias, in dem der einzige Gott auf einzigartige Weise durch seinen Geist wirkte, und der zu jener höchsten Position von Gott, dem Vater, erhöht wurde, die ihm zugeteilt und zum Beispiel durch Psalm 110,1 vorhergesagt wurde.

Jesus wird im Neuen Testament als einzigartiger Vertreter und Abbild des einzigen Gottes gesehen. Seine „Ähnlichkeit“ mit dem Vater macht ihn jedoch nicht zu Gott.

Er ist nach wie vor der Messias.

Das bringt die Wahrheit zum Vorschein, dass es tatsächlich nach wie vor nur „einen Gott“ gibt, aber neben ihm gibt es nun „einen Mittler, den Menschen Christus (Messias) Jesus,“ wie es 1. Timotheus 2,5 so einfach verständlich und einleuchtend sagt.

 

Www.bibel-aktuell.org

 

58 The Trinity in the New Testament, SPCK, 1980, Seite 41.

59 Ebd., Seite 41 und 42.

60 The Trinity in the New Testament, Seite 42.

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!


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