Die Kirche und das jüdisch-christliche Glaubensbekenntnis


 

 

Jesus war kein Trinitarier!

Die Kirche und das jüdisch-christliche Glaubensbekenntnis

 

Das „New Bible Dictionary“ („Das neue Bibellexikon“) stellt in seinem Kapitel über die Dreieinigkeit fest:

„Das Zeugnis des Alten Testamentes bezeugt grundlegend die Einheit Gottes. In seinen täglichen Gebeten wiederholte Jesus das Shema aus 5. Mose 6, 4-5:

„Der HERR, unser Gott, ist der einzige HERR!“

 

So wurde der Glauben an den Gott Israels bekannt, der ohne seinesgleichen und ohne Rivalen ist. Ohne die gigantische Offenbarung des Christus würde nie jemand das Alte Testament verwenden können, ohne damit den exklusiven Monotheismus zu bestätigen, der das Kennzeichen des Judaismus und Islams ist.“45

 

Beachten Sie dieses bemerkenswerte freimütige Eingeständnis.

Beim Lesen der hebräischen Bibel, mit der Jesus aufgewachsen ist, und die er als heilige Schriften bestätigte und von der Paulus erklärte, dass er an sie glaubt, könnte sich niemand vorstellen, dass Gott mehr als eine göttliche Person ist.

Das Lexikon sagt, dass die hebräische Bibel bejaht, dass es nur einen einzigen nichttrinitarischen Gott gibt und dass Jesus diese Bestätigung präzise wiedergab.

Aber nun passen Sie auf, wie das Lexikon mit einer Hand das weg nimmt, was es gerade mit der anderen eingeräumt hat.

„Der robuste Monotheismus des Alten Testamentes gestattet nur einige wenige Hinweise auf die Pluralität Gottes innerhalb des einen Gottes.“

Dann fährt der Autor weiter fort, um sechs dieser angeblichen Beispiele von Hinweisen nachzugehen.

Dann gesteht er aber ein:

„Es ist unwahrscheinlich, dass dies auch nur einer der Autoren des Alten Testamentes oder ihrer damaligen Leser so verstanden hat, dass sie eine Unterscheidung innerhalb des einen Gottes Israels andeuteten“ 46

 

Mit anderen Worten: es konnten sich also weder Moses noch die anderen Propheten Gott als eine Dreieinigkeit vorstellen. Juden, denen „die Aussprüche Gottes anvertraut waren“, taten dies damals und bis heute nicht. Erinnern wir uns nochmals daran, dass das Lexikon zugibt:

„Nie hätte jemand das Alte Testament verwenden können, ohne damit etwas anderes als den exklusiven Monotheismus zu bestätigen.“

 

Das Bibellexikon ist dementsprechend angemessen vorsichtig über die Gegenwart der Dreieinigkeit im Neuen Testament.

„Der beginnende Glaube an die Trinität im Neuen Testament blieb unausgesprochen und auch bis jetzt undefiniert.“

 

Der Leser bleibt verwundert über die Bedeutung dieser Aussage zurück. Die Betonung des Shemas durch Jesus selbst sollte unsere Fragen endgültig beantworten.

 

Jesus zitierte die Definition Gottes in der hebräischen Bibel als das wichtigste Gebot von allen (Markus 12, 28-34).

Jesus gab dem jüdischen Schriftgelehrten keinen Hinweis darauf, dass der eine Gott in Wirklichkeit aus drei Personen bestehe. Wenn er das getan hätte, ohne die geringste Andeutung auf diese radikale Veränderung zu machen, wäre er der Heuchelei schuldig.

Der jüdische Schriftgelehrte, mit dem Jesus sprach, war durch Jesu klare Bestätigung von 5. Mose 6,4 davon überzeugt, dass der wahre Gott der Gott Israels in dem vorausgesetzten Verständnis der Bedeutung von 5. Mose 6,4 ist. Jesus und der Schriftgelehrte hatten darin vollkommene Übereinstimmung.

 

Die öffentliche Bestätigung des Glaubensbekenntnisses der hebräischen Bibel durch Jesus in seiner Konversation mit dem Schriftgelehrten, etablierte fraglos, wie Jesus Christus selbst Gott definierte.

Es definiert daher auch das christliche Glaubensbekenntnis. Dadurch wird auch demonstriert, dass sowohl Jesus wie auch Paulus, der das gleiche Glaubensbekenntnis in 1. Korinther 8,4-6 zitierte, unitarische Gläubige waren und selbstverständlich hat Jesus auch fortwährend für sich in Anspruch genommen der Messias und Sohn Gottes zu sein.

 

Paulus hat Jesus ebenfalls als den Messias bezeichnet.

Paulus glaubte an den unitarischen Monotheismus Israels. Er liebte den einen Gott Israels und seiner Väter. Hier ist die wunderbare kurze Hymne von Paulus in 1. Timotheus 1/17 :

„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

 

Er richtete diesen Lobpreis an den Vater. Ich bitte den Leser, über diese Hymne nachzusinnen.

Spricht Paulus hier eine dreieinige „Wesenssubstanz“ als Gott an?

Denkt er dabei an drei Personen, die alle gleichwertig Gott sind und dennoch zusammen ein Gotteswesen ergeben?

Preist Paulus hier das „eine Etwas“ aus Hank Hanegraaff und James White´s Theologie? 47

 

Nein. Paulus definiert den einen und einzigen Gott als den ewigen König. Der König ist kein „ein Etwas“ sondern „ein Jemand“. Was würden Jesus und Paulus zu dem berühmten Zitat von C.S. Lewis sagen, dass „wir uns darin erinnern müssen, dass die christliche Theologie nicht glaubt, dass Gott eine Person ist“? 48

 

Wenn Trinitarier ihre umfangreichen Versuche, die Dreieinigkeit als „drei Wer in einem Etwas“ zu erklären beendet haben, versagen sie völlig uns auch nur eine einzige Stelle über Gott in der Bibel nennen zu können, in der Gott als ein „Etwas“ bezeichnet wird.

Der Grund dafür ist, dass keiner der Autoren der Bibel glaubte, dass Gott ein dreieiniges Wesen ist! Von den 12.000 Stellen über Gott in der Bibel kann keine einzige gezeigt werden, die „dreieiniger Gott“ bedeutet.

Und niemand spricht darin von Gott als einer „Wesenssubstanz“.

 

Www.bibel-aktuell.org

 

45 „Trinity“, New Bible Dictionary, Intervarsity Press, 1996, Seite 1209.

46 Ebd.

47 Diese Definition wird vom „Bible Answer Man“ Hank Hanegraaff und James White in seinem Buch „The forgotten Trinity“ angeboten. White sagt: „ Wir dürfen auf keinen Fall die Was und Wer im Bezug auf die Dreieinigkeit vermischen“ (Seite 27).

48 Christian Reflections, Seite 79.

 

Quelle: http://www.trinitaet.com/images/PDF/Buecher/Jesus-war-kein-Trinitarier.pdf


!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!



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