Ist Gott eine Dreieinigkeit?

Sind Personifizierungen ein Beweis für die Dreieinigkeit?

Der Heilige Geist im Vergleich zum Geist des Menschen



Ist Gott eine Dreieinigkeit?

Sind Personifizierungen ein Beweis für die Dreieinigkeit

Der Heilige Geist im Vergleich zum Geist des Menschen

 

Ein solches Beispiel findet sich in 1. Korinther 2,10. Der Kontext hier verrät uns, dass etwas nicht Physisches in jedem Menschen wohnt. Die Bibel nennt diese nicht physische Komponente in jedem Menschen den „Geist im Menschen“ oder „Geist des Menschen“. Dieser Geist unterscheidet den Menschen vom Tier in Bezug auf Intelligenz, Gedanken und Fähigkeiten. Paulus erklärt weiter, dass jede bekehrte Person in sich den Heiligen Geist trägt, der den bekehrten Verstand vom natürlichen, unbekehrten unterscheidet, und zwar in Bezug auf geistliches Verständnis und Erkenntnisvermögen sowie die Befähigung, mit geistlichen Prinzipien zu leben. Vers 10 lautet: „Uns aber hat es [die geistlichen Dinge] Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.“

Das klingt, als sei der Geist Gottes ein bewusstes und aktives Wesen. Stellen wir uns jedoch die Frage – ist der „Geist im Menschen“ auch ein bewusstes, aktives und eigenständiges Wesen? Wir wissen, dass der „Geist des Menschen“ zu Gott zurückkehrt, wenn der Mensch stirbt, und dass weder dieser „Geist“ des Toten, noch der tote Mensch selbst, irgendein Bewusstsein haben.

 

Beachten wir Psalm 77,7: „Ich denke und sinne des Nachts und rede mit meinem Herzen, mein Geist muß forschen.“ Während beide, sowohl der Heilige Geist in uns als auch der „Geist im Menschen“, forschen, ist der „Geist im Menschen“ kein eigenständiges Wesen. Noch besagt 1. Korinther 2,10, dass der Heilige Geist ein eigenständiges Wesen ist.

Setzen wir bei 1. Korinther 2,11 im letzten Satz an: „[…] So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.“ Auch dies klingt wieder nach einem eigenständigen, bewussten Wesen. Doch lesen wir den ersten Teil dieser Passage: „Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist?“

Also sowohl der Geist Gottes als auch der „Geist des Menschen“ „wissen“ etwas. Dieser Ausdruck rechtfertigt in keinster Weise das Fazit, der Heilige Geist sei ein Gottwesen – sonst müsste der „Geist im Menschen“ ebenso ein Wesen sein, was jedoch nicht der Fall ist.

Nehmen wir hierzu Römer 8,16 zur Kenntnis: „Der [Heilige] Geist selbst gibt Zeugnis: [mit] unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind.“

 

Wenn der Heilige Geist aus dem Grund eine Person sein soll, weil er Zeugnis gibt, ist der „Geist im Menschen“ dann auch eine Person, weil er Zeugnis gibt? Definitiv nicht, „der Geist im Menschen“ ist keine Person neben dem Menschen, in dem er wohnt. Das heißt, es lebt keine Person in jedem Menschen. Jedes menschliche Wesen besitzt einen „Geist im Menschen“, ungeachtet dessen, ob dieser Mensch bekehrt ist oder nicht. Doch ist der Mensch einmal bekehrt, so wohnt in ihm überdies der Heilige Geist Gottes. Dies wird in 1. Korinther 6,17 zusammengefasst: „Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm.“ Mit anderen Worten, man wird oder ist eins im Verstand und in den Absichten geworden. Und daher bezeugen sowohl der Heilige Geist als auch unser Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Doch dies macht weder den Heiligen Geist noch unseren Geist zu Personen. Vielmehr ist es bildlich zu verstehen, dass Gott uns aufgrund des in uns lebenden Heiligen Geistes, der unseren Geist formt und leitet, seine Kinder nennt.

 

Quelle, siehe hier:

https://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/sind-personifizierungen-ein-beweis-fuer-die-dreieinigkeit.php

 

Www.bibel-aktuell.org



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