Ist Gott eine Dreieinigkeit?

Sind Personifizierungen ein Beweis für die Dreieinigkeit?

Der Heilige Geist – eine männliche Person?



Ist Gott eine Dreieinigkeit?

Sind Personifizierungen ein Beweis für die Dreieinigkeit?

Der Heilige Geist – eine männliche Person?

 

Eine weitere Argumentation, die von einigen Leuten zur Untermauerung ihrer Auffassung, dass der Heilige Geist eine Person sein muss, aufgestellt wird, ist die Bezugnahme auf den Geist durch ein „Er“ an zahlreichen Stellen der Bibel. Wie wir noch feststellen werden, ist dieses Argument eines der haltlosesten überhaupt.

Doch zuallererst müssen wir uns klarmachen, dass etliche Bibelübersetzungen bestimmte Passagen vorsätzlich manipuliert wiedergeben, so dass eine Person des Heiligen Geistes unterstellt wird, während andere Übersetzungen hingegen viel exakter arbeiten und sich im Allgemeinen näher am Originaltext halten. So lesen wir beispielsweise in Römer 8,16 der Einheitsübersetzung: „So bezeugt der Geist selber […].“ Diese Darstellung könnte allerdings den Eindruck vermitteln, der Heilige Geist sei eine Person. Ganz im Gegensatz zur Übersetzung dieser Stelle in der Luther-Bibel, wo es heißt: „Der Geist selbst gibt Zeugnis […].“

 

Diese Übersetzung steht mehr im Einklang mit der griechischen Grammatik.

In vielen Sprachen hat das Substantiv ein grammatisches Geschlecht, das entweder männlich, weiblich oder sächlich ist.

Es ist lediglich eine Frage der Grammatik. In der deutschen Sprache zum Beispiel ist das Wort „Pferd“ sächlich, wobei „Hund“ männlich und „Katze“ weiblich ist. Das Geschlecht des Wortes „Baum“ sowie „Wagen“ ist männlich, während die „Tanne“ weiblich und das „Schwein“ sächlich ist. Noch verwirrender, auch die Wörter „Atem“, „Wind“ und „Geist“ sind allesamt männlich. Wir erkennen, dass das Geschlecht des Substantivs uns nichts über das Wesen des Substantivs verrät – ob es eine Person, ein Tier, eine Pflanze, ein Objekt oder eine Sache ist.

Dasselbe lässt sich aufs Griechische übertragen. Das griechische Wort für „Geist“ lautet „pneuma“ und ist sächlich. Wollte man sinngemäss übersetzen, müsste man alle Pronomen für „pneuma“ im Deutschen korrekterweise mit „es“ übersetzen. Sodann sind viele Pronomen im Hebräischen, die sich auf den Geist beziehen, feminin.  Sinngemäss müssten die Wörter mit „sie“ übertragen werden. Doch grammatisch muss es natürlich im Deutschen „er“ heissen, da das deutsche Wort für Geist maskulin ist.

 

Es gibt nur ein bestimmtes Substantiv, das auf den Heiligen Geist verweist und im Griechischen männlich ist. Es lautet „parakletos“ und wurde mit „Tröster“ (Luther-Bibel), „Beistand“ (Einheitsübersetzung und Elberfelder-Bibel) oder auch „Helfer“ (Gute Nachricht Bibel) ins Deutsche übertragen (siehe jeweils Johannes 14,16). Da dieses Substantiv im Griechischen männlich ist, sind auch die sich darauf beziehenden Pronomen im Griechischen männlich. Dies ist grundsätzlich eine Frage der Grammatik, jedoch nicht der Bedeutung.

Von der griechischen oder hebräischen Grammatik auf den Sinn der Worte schliessen zu wollen, ist schlichtweg unehrlich.

Grammatik und Geschlecht von Substantiven einer Sprache bestimmen nicht, ob ein Substantiv eine Person, eine Pflanze, ein Ding oder ein Objekt ist. Falsche oder irreführende Übersetzungen dürfen nicht für Glaubenslehren verwendet werden.

 

Quelle, siehe hier:

https://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/sind-personifizierungen-ein-beweis-fuer-die-dreieinigkeit.php

 

Www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!


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