Das Zeichen Jona - 3 Tage und 3 Nächte


 

Diese Betrachtung gründet auf die Konkordante Bibel aus dem Jahr 1964, die aus dem Grundtext übersetzt wurde und auf die Luther Übersetzung 1545.

Beide Schriften bezeugen an allen dafür in Frage kommenden Stellen die Auferstehung Jesu an einem Wochensabbat.

 

Bei der 72 Stunden Theorie werden „das Zeichen des Jona (3 Tage und 3 Nächte)“, Matth. 12, 39-40 (Jona 2, 1), die drei Tage und drei Nächte, die Jesus in dem Herzen der Erde" war, in der Regel ab 6 Uhr morgens des 14. Nisan gerechnet, wo Jesus vor dem Hohen Rat gestanden haben soll.

Gezählt werden sie aber erst von der Zeit an, als Jesus ins Grab gelegt ward, nämlich ab dem Ende des Passatages.

 

In Wahrheit aber begann Sein Leidesweg bereits am Abend des 14. Nisan nach dem Passamahl bei Seiner Gefangennahme!

Wir lesen darüber die Worte Jesu, mit denen Er Sich Selbst der Macht der Finsternis übergab, Luk.22, 53:

"Jedoch dies ist eure Stunde und die Vollmacht der Finsternis."

 

Jesus spricht in Joh. 12, 31 und 14, 30 von dem Fürsten dieser Welt, der bei Jesu Versuchung als der Teufel in Erscheinung trat, Luk. 4,1-13.

Wenn nun der Fürst dieser Welt der Teufel ist, dann ist er auch das Herz dieser Erde.

Und aus diesem Herzen kommen böse Folgerungen:

Mord, Ehebruch, Hurerei, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung, Matth. 15, 19-20!

 

„in dem Herzen der Erde“ bedeutet demnach in der Gewalt des Teufels zu sein, die Jesus als „eure Stunde und die Vollmacht der Finsternis“ bezeichnet!

 

Betrachten wir nun den ganzen Leidensweg Jesu und Seinen Tod, von Seiner Gefangennahme bis hin zu Seiner Auferweckung durch Gott IEUE, dann können wir erkennen, daß Jesus tatsächlich die ganze Zeit über ein Gefangener des Teufels war.

Nur Seine Auferweckung konnte Ihn daraus befreien, die auch den Glauben Jesu wieder aufrichtete, Offb. 14, 12. In 1. Kor., dem 15. Kap., beschreibt Paulus die herausragende Bedeutung Seiner Auferstehung, auf die schließlich Sein ganzes Erlösungswerk gründet.

 

Daraus einige Auszüge:

„.., daß Christus starb für unsre Sünden nach den Schriften, und daß Er begraben ward und daß Er erwacht ist am dritten Tage nach den Schriften, .., daß Er den Christus auferweckt hat, ... Wenn aber Christus nicht auferwacht ist, eitel ist dann euer Glaube - noch seid ihr in euren Sünden.

Dann sind ja auch die in Christus Entschlummerten umgekommen. ... Nun aber ist Christus erwacht aus den Toten, der Erstling derer, die da sind entschlummert. ...“ Nach den Schriften ist Christus der Erstling, der erste Erwachte, von den entschlummerten Toten und Er ist am dritten Tage auferstanden.

 

Sein Erlösungswerk gründet auf die Erfüllung der Schattengesetzgebung, denn es ist unmöglich, daß Blut der Stiere und Böcke Sünden wegnehmen, Hebr. 10, 4.

Die Schattengesetzgebung beinhaltet die täglichen Morgen- und Abendopfer zu den festgesetzten Zeiten um 9°° und 15°° Uhr und die Opfergesetze an den Jahresfest- und Gedenktagen nach 3. Mose 23.

Durch Seine Kreuzigung um 9°° Uhr, Seinen Kreuzestod um 15°° Uhr, am 14. Nisan, des Herrn Passa, Seine Grabesruhe am 15. Nisan, dem großen Sabbat, Joh. 19, 31, dem Fest der ungesäuerten Brote und Seiner Auferstehung am dritten Tag, morgens an einem Wochensabbat, am 16. Nisan, dem Fest der ersten Garbe, erfüllte Jesus Christus drei der vier Frühjahrsfest- und Gedenktage, 3. Mos. 23 (4); 5-14.

 

Und diese göttliche Ordnung soll der Schlüssel unserer Betrachtungen sein und bleiben!

 

Im Grundtext steht in Matth. 28, 1 geschrieben:

„Es war aber der Abend der Sabbate.“

Das bedeutet, daß ein Abend zwei Sabbate einschloß.

 

Es war der Abend, der den 15. Nisan, den großen Sabbat, Joh. 19, 31, abschloß und der den folgenden Wochensabbat, den 16. Nisan, beginnen ließ.

Bei Seiner Schöpfung tat Gott es ebenso:

„Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag“, 1. Mos. 1, 5.

 

Mit dem Abend endet der eine und beginnt der andere Tag!

Daß zwischen den beiden Sabbaten ein Freitag lag, an dem die Frauen Spezereien kauften und zubereiteten, das können wir an keiner Stelle aus der Schrift entnehmen..

Dagegen steht in Luk. 23, 54-56 geschrieben;

„... Es folgten aber die Frauen hinterher, die mit Ihm gekommen waren aus Galiläa, und schauten das Grab, und wie Sein Körper gelegt war. Sie kehrten aber zurück und bereiteten Gewürze und Würzöle. Und den Sabbat zwar waren sie stille nach dem Gebot.“

 

Die Frauen bereiteten also alles noch am Rüsttag, am 14. Nisan zu und den Sabbat, es war der 15. Nisan, der große Sabbat, Joh. 19, 31, waren sie stille!

„Und sehr früh, morgens, an dem einen der Sabbattage, kommen sie zum Grabe beim Aufgehen der Sonne.“ Mark. 16, 2.

 

Es war der dem großen Sabbat, dem 15. Nisan, folgende Wochensabbat, der Auferstehungsmorgen Jesu!

 

Ebenso verhält es sich mit den Emmausjüngern.

Sie begegneten Jesu nicht am vierten Tag, einem Sonntag - sondern:

„... Jedoch führt es auch eben mit diesem allen zu diesem dritten Tage, seitdem dies geschah.“ Luk. 24, 21.

Es war der Auferstehungssabbat Jesu!

Nach der Schrift beträgt die Zeit des Zeichen Jona weniger als 72 Stunden, die Kreuzigung war an einem Donnerstag, Er ruhte am Freitag, den 15. Nisan, dem großen Sabbat, im Grabe und Seine Auferstehung war am folgenden Wochensabbat, in der Frühe.

 

Und nur diese göttliche Ordnung erfüllt die drei Frühjahrsfest- und Gedenktage - so wie die Schrift es lehrt - wie es geschrieben steht!

 

Die Broschüre

„Die Auferstehung Jesu war an einem Wochensabbat“

enthält weitere wertvolle Hinweise.

Grundsätzlich sollten wir bei unserem ganzen Mühen um Sein heiliges Wort Gott IEUE mit einschließen; denn es ist ja Sein Wort, und wir werden die wunderbare Harmonie Seines Wortes nur durch Seine Gnade, durch Seinen heiligen Geist verstehen.

 

Anmerkung zu dem „dritten Tag“:

Zu jeder Zeit gab und gibt es Redewendungen, die im Grunde nur eine Bedeutung hatten und haben.

So war es auch zur Zeit der Römer, in den Tagen Jesu, bis hin zu Seiner Kreuzigung:

Die Aussprachen wie zum Beispiel

"in drei Tagen" - "am dritten Tag" oder "nach drei Tagen"

waren geläufige Redensarten, mit denen immer "am dritten Tag" gemeint war.

 

Das beste Beispiel dafür lesen wir in Matth. 27, 62-66:

".., daß dieser Verführer sprach, da er noch lebte:

Ich will nach drei Tagen auferstehen.

(Jesus hat aber immer gesagt: Er wird am dritten Tage auferstehen!)

Weiter lesen wir nun in Vers 64:

"Darum befiehl, daß man das Grab verwahre bis an den dritten Tag; …" Das Grab wurde also bis an den dritten Tag verwahrt und nicht bis nach drei Tagen!

 

Autor: Heinrich Ramisch

Quelle: http://www.gott-ist-der-ursprung.de/links/

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!



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