Johannes 20,17 - "meinem Gott und eurem Gott"


von Wolfgang Schneider

 

Es ist schon erstaunlich, wie manchmal absolut klare Aussagen Jesu beiseite geschoben werden, wenn Leute unter allen Umständen an Jesu "Gottheit" festhalten wollen. Eine solche äußerst klare und eindeutige Aussage findet sich in Johannes 20.

Joh 20,17
Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Was uns hier berichtet wird, spielte sich nach der Auferstehung Jesu ab. Jesus redet eindeutig davon, dass er noch nicht zum Vater aufgefahren ist und er identifiziert dann den "Vater" mit "meinem Vater und ...eurem Vater" und weiterhin mit "meinem Gott und ... eurem Gott" !

Jesu Worte sind absolut eindeutig. Er bekundet, dass er einen Gott hat, und dass sein Gott der gleiche Gott ist, der auch Marias und der Jünger Gott ist! Weiterhin ist dieser Gott sein Vater, zu dem er auffahren würde, aber zu jenem Zeitpunkt noch nicht aufgefahren war.

 

Kann es noch klarer sein, dass Jesus selbst nicht Gott ist? Jesus selbst bekundet, dass nicht er Gott ist, sondern sein Vater. Und Jesus bekundet, dass er diesen Gott als seinen Gott ansieht.

Der Vers ist klar und deutlich in seiner Aussage. Ein kleines Problem entsteht in einigen Übersetzungen, die das Wort für "auffahren" mit "zurückkehren" übersetzen, wie z.B. die "Gute Nachricht" Übersetzung.

Joh 20,17 (Gute Nachricht)
Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest! Ich bin noch nicht zum Vater zurückgekehrt. Aber geh zu meinen Brüdern und sag ihnen von mir: 'Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.'«

Das Wort für "auffahren" bedeutet auch im Griechischen "auffahren", und es wird an den 82 Stellen, wo es vorkommt, durchgängig mit "auffahren" übersetzt. Es ist schon merkwürdig, dass ausgerechnet an dieser Stelle diese Bibelübersetzung nun "zurückkehren" übersetzt, so als sei Jesus zu irgendeiner Zeit bereits einmal bei seinem Gott gewesen und kehre nun dorthin zurück. Erst diese falsche Übersetzung erweckt vielleicht den Eindruck, dass Jesus seit Ewigkeiten in Gottes Gegenwart gelebt habe ... und tendiert so zur Unterstützung gewisser trinitarischer Ideen. Die korrekte Übersetzung aus dem griechischen Text aber ist "auffahren". Jesus hat nicht vorzeiten bereits bei Gott gelebt, sondern von vor Grundlegung der Welt als Wort in Gottes Vorsehung existiert (vgl. auch Johannes 17,5 - "Jesu Herrlichkeit ehe die Welt war" und Johannes 1,1ff - "Am Anfang war das Wort")

Jesus bekundet, dass er zu seinem Gott auffahren würde. Sein Gott ist der gleiche Gott wie der Gott Marias und der Jünger. Jesu Worte machen es absolut unmöglich, dass er selbst dieser Gott sein kann. Wir erkennen einmal mehr, wie unlogisch und unvernünftig die trinitarischen Lehren und Ideen sind, mit denen Jesus gewaltsam zu "Gott" gemacht werden soll.

 

Quelle:

http://www.bibelcenter.de/bibel/trinitaet/joh20_17.php

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles. Das Gute behaltet,!!!

 

 

Jesus kam vom Himmel auf die Erde, wurde Mensch und wird für immer ein Mensch bleiben.


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