Gott und Jesus = "ein Gott" ?


von Wolfgang Schneider

 

  Einleitung

 

Anmerkung: Diese Studie entstammt einem Vortrag, in dem es darum ging, eine grundlegende, aber dennoch etwas umfassendere Darlegung biblischer Argumente zu präsentieren, aus der hervorgeht, dass der wahre Gott lediglich Einer (also eine Ein-Personen Gottheit) ist und nicht Drei (also keine trinitarisch definierte Gottheit). Weiterhin gibt es auch einige kirchengeschichtliche Informationen zur Entwicklung der Trinitätslehre. Möge sich die Lektüre als ein Segen für jeden Leser erweisen.

1Ti 2,5
Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

 

Diese Aussage des Apostels Paulus in seinem Brief an Timotheus sollte eigentlich genügen, um jegliche Ideen bezüglich eines "Mehr-Personen-Gottes" oder einer "Dreieinigen Gottheit" zu verwerfen. Leider scheint dies aber nicht der Fall zu sein, denn das Gros der Christenheit ist auch heute scheinbar nicht in der Lage, eine solche Aussage zu lesen und aufgrund ihrer Autorität als dem Apostel offenbarte Wahrheit dann zu entscheiden, dass die späteren Dogmen von der Dreieinigkeit / Dreifaltigkeit offensichtlich zu dieser Wahrheit in Widerspruch stehen und somit von Christen als falsche Lehre abgelehnt werden sollten.

Ich will einige Punkte bzgl. des eigentlich wichtigsten Punktes unseres christlichen Glaubens darlegen und versuchen, diese in einfacher Form mitzuteilen. Der Punkt, um den es mir geht: Der Glaube an den einigen Gott! Sicher, alle Christen behaupten schnell, dass es für sie nur einen wahren Gott gibt, um dann aber im nächsten Satz zu bekunden, dass dieser eine Gott eigentlich mehr als nur Einer ist, nämlich Drei -- der Vater Jesu Christi, Jesus Christus, und der Heilige Geist. Wie kommt es, dass ihnen scheinbar nicht auffällt, dass dies gar nicht sein kann? Warum fällt ihnen nicht auf, dass eine solche Idee der oben zitierten Aussage des Apostels Paulus widerspricht? Paulus schreibt: "Es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus" ... das lässt keinen Zweifel daran, dass Christus Jesus nicht Gott ist, sondern ein Mensch. Und als Mensch ist er der Mittler zwischen Gott und den Menschen.

Um Antworten auf solche Fragen zu finden, wollen wir uns zunächst ein wenig mit dem geschichtlichen Hintergrund der Thematik bzgl. der Gottesvorstellungen von Menschen sowie des in der Bibel offenbarten einen wahren Gottes befassen.

 

Götter, Götzen und der wahre Gott

Die Menschen bzw. Völker der Frühzeit scheinen bereits sehr bald nach der Flut in Noahs Tagen in großem Ausmaß nicht mehr den einen wahren Gott, den Schöpfer von Himmel und Erde, verehrt zu haben, sondern dienten anderen Gottheiten und beteten (wie auch Völker unserer Zeit es teilweise tun) Naturerscheinungen wie Sonne, Mond, Regen, Donner, Blitz, Sturm an, oder es gab die Anbetung selbsterdachter Mächte und Gottheiten in den antiken Religionen, in mittelamerikanischen Hochkulturen und auch später etwa im Hinduismus. Diese falschen Götter und Gottheiten wurden in teilweise sehr phantasievollen, durch menschliche Vorstellungen geprägten Bildern, dargestellt.

In der Bibel findet sich im Buch des Propheten Jeremia eine sehr treffende Beschreibung und Charakterisierung solcher Gottesvorstellungen.

Jer 10,1-5
Höret, was der HERR zu euch redet, ihr vom Hause Israel!
So spricht der HERR: Ihr sollt nicht den Gottesdienst der Heiden annehmen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten.
Denn ihre Götter sind alle nichts. Man fällt im Walde einen Baum, und der Bildhauer macht daraus mit dem Schnitzmesser ein Werk von Menschenhänden,
und er schmückt es mit Silber und Gold und befestigt es mit Nagel und Hammer, daß es nicht umfalle.
Sie sind ja nichts als Vogelscheuchen im Gurkenfeld. Sie können nicht reden; auch muß man sie tragen, denn sie können nicht gehen. Darum sollt ihr euch nicht vor ihnen fürchten; denn sie können weder helfen noch Schaden tun.

Ähnliche Beschreibungen menschlichen Erfindungsdrangs in Sachen "sich Götter machen" finden sich auch noch an anderen Stellen, z.B: in Jes 44,9-20 oder Psa 115,1-8.

Wir erkennen, wie sich Menschen Bilder von Göttern machten und solche Götzenbilder dann als Gottheiten anbeteten. Bemerkenswert ist, dass der Götzendienst und die Anbetung solcher selbst gefertigter Götter die Anbetung des einen wahren Gottes, der nur Einer ist, bei weitem übertraf. Fast die ganze antike Welt verrichtete solche Art von "Gottesdienst" und huldigte ihren Götterstandbildern.

Wie kommt es aber nun, dass wir als Christen rechte und wahre Erkenntnis über den Einen, den wahren Gott, haben können? Die Antwort auf diese Frage hat nichts damit zu tun, dass Christen sich eben das Richtige vorgestellt oder eingebildet haben, alle anderen aber mit ihren Vorstellungen daneben lagen ... nein! Die Antwort auf die Frage, wieso Christen diese Wahrheit von nur Einem als dem wahren Gott haben können, hat damit zu tun, dass Gott sich selbst im Laufe der Geschichte der Menschheit offenbart hat.

 

Gott hat sich offenbart

Der wahre christliche Glaube gründet auf der Selbstoffenbarung Gottes und nimmt an, was Er über sich selbst mitgeteilt hat. Gott hat sich seit Beginn der Menschheitsgeschichte dem Menschen mitgeteilt, und seit frühester Zeit besteht seine Offenbarung bzgl. sich selbst in einer großen Wahrheit: Er, der wahre Gott, ist lediglich Einer und nicht viele ... Wie zuvor kurz erwähnt, haben die Völker nach der Flut diese Wahrheit schon sehr bald verlassen und sich Götter nach ihrem eigenen Ermessen gemacht, wobei in charakteristischer Weise nicht mehr nur Einer als Gott verehrt wurde, sondern es nach und nach mehrere Götter gab.

Der wahre Gott hatte sich seinerzeit einem Manne mit Namen Abraham offenbart und ihn aus den Völkern jenseits des Euphrats, aus Mesopotamien, herausgeführt und ins Land Kanaan geleitet, wo sich Abraham und sein Sohn Isaak und danach auch dessen Sohn Jakob (Israel) in Zelten wohnend niederliessen. Als eine große Hungersnot ausbrach, gelangten die Nachkommen Abrahams dann nach Ägypten, wo sie als relativ kleines Volk inmitten der Ägypter und anderer Völker lebten und ihren Glauben an den Gott ihres Vaters Abraham festhielten. Schließlich wurden sie in Ägypten gar versklavt, aber sie hielten doch - zumindest zu einem Teil - an dem überlieferten Glauben fest. Die Israeliten wußten um die Wahrheit, dass ihr Stammvater Abraham, und auch die anderen Patriarchen Isaak und Jakob direkt und unmittelbar mit dem allmächtigen Gott, dem Schöpfergott, dem Gott des Himmels Kontakt gehabt hatten und dass dieser eine Gott mit ihnen einen Bund geschlossen hatte, ihnen Segen zugesagt und ihnen das Land als ewigen Besitz verheissen hatte.1

Die Erinnerung an diesen Bund wurde wachgehalten durch die Beschneidung aller Knaben Israels (1Mo 17,9-14), was als Bundeszeichen diente. Dadurch erinnerten sie sich des Bundes, als die Knechtschaft in Ägypten immer unerträglicher wurde. Schließlich schrien sie zu Gott in ihrer Not, und dann heißt es: "Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott erinnerte sich an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob" (2Mo 2,24). Und Gott erwählte sich dann einen Mann, Mose, mit dessen Hilfe Er hernach Sein Volk aus der Knechtschaft Ägyptens und der Herrschaft des Pharaos befreite.

Der Bericht über die Berufung des Mose enthält bedeutsame Einzelheiten, die Gott über sich selbst offenbarte, als Er sich dem Mose in einem brennenden Dornbusch in der Wüste zu erkennen gab. Die Stimme Gottes aus dem Dornbusch verkündete:

2Mo 3,6.10
... Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs ...
so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst.

Mose jedoch war eher bedächtig und ging diese Sache überlegend und verantwortungsbewußt an, und da er wohl vermutete, dass ein solcher Auftrag einige Probleme mit sich bringen würde, wollte er zunächst noch mehr über den erfahren, der ihm diesen Auftrag gab.

2Mo 3,13-15
Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt! Und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name? Was soll ich ihnen sagen?
Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«,
[heb. "Jahwe", zu deutsch: "Ich werde sein, der ich sein werde" oder "ich bin, der ich bin" bzw. "der Seiende"] der hat mich zu euch gesandt.
Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.

Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs offenbart sich Mose mit Seinem Namen "Jahwe" ["Ich werde sein"], und auch hier wird deutlich, dass es um einen Einzelnen geht, der diesen Namen trägt, und nicht um eine Mehrzahl oder eine Gruppe.

Nach der Befreiung Israels aus der Knechtschaft in Ägypten erhielt Israel am Berg Sinai dann das Gesetz in Form der "Zehn Gebote". Das erste und oberste dieser Gebote beinhaltet erneut, dass Israel nur den Einen als den wahren Gott verehren und anbeten sollte, der sich bereits zuvor als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und als Jahwe, als der "Ich werde sein", offenbart hatte. Dieser Eine, der Gott Israels, ist der Allmächtige, der Lebendige, der Schöpfer des Himmels und der Erde. Israel wurde beständig an die große Wahrheit erinnert, dass es ausser diesem Einen keine anderen Götter haben sollte, u.a. auch durch ein tägliches Gebet, in dem an das erinnert wurde, was Mose dem Volk Israel kurz vor ihrem Einzug ins verheissene Land in Gottes Auftrag verkündete.

5Mo 6,4-5
Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

JAHWE, der "Ich werde sein", allein (!) ist Israels Gott ... keiner sonst ist wahrhaftig Gott. Dem Volk Israel hat der eine Gott sich als Einer offenbart, und auch spätere Propheten Israels verkündeten nichts anderes, sondern sie bestärkten und bestätigten vielmehr, was Gott zuvor offenbart hatte. Einige Weissagungen des Propheten Jesaja machen dies überaus deutlich für uns.

Jes 42,8
Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.

Jes 43,10-11
Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wißt und mir glaubt und erkennt, daß ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein.
Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.

Jes 44,6-8
So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.
Und wer ist mir gleich? Er rufe und verkünde es und tue es mir dar! Wer hat vorzeiten kundgetan das Künftige? Sie sollen uns verkündigen, was kommen wird!
Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht! Habe ich's dich nicht schon lange hören lassen und es dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen! Ist auch ein Gott außer mir? Es ist kein Fels, ich weiß ja keinen.

 

Auch in dieser Stelle wird deutlich, dass nur Einer - und nicht Zwei, Drei oder noch mehr - wahrhaftig Gott ist. Er offenbart durch den Propheten Jesaja, dass kein anderer wahrhaftig Gott ist, und Er erinnert Israel daran, dass es weder vor Ihm noch nach Ihm einen andern geben wird, der ebenfalls Gott ist!

Diese Schriftstellen und viele andere Berichte im Alten Testament zeigen uns auf, dass sich der wahre Gott das Volk Israel erwählte und sich ihm dann als der wahre Gott offenbarte und in mannigfaltiger Weise unter ihm wirkte. Israel war die wahre Erkenntnis Gottes anvertraut, und das Volk Israel war damit sozusagen die große Ausnahme bzgl. der Gotteserkenntnis unter all den andern Völkern und Nationen, die alle im Grunde ihre Götter bzw. Götzen verehrten. Die Aussagen in der Bibel sind klar und deutlich in dieser Hinsicht und voller Warnungen an das Volk Israel, sich nicht (!) den Göttern, Ideen und Vorstellungen der anderen Völker zuzuwenden, weil diese falsch sind und nichts mit dem wahren Gott zu tun haben.

Die Chaldäer, Sumerer, Hethither, Kreter, Phönizier, Ägypter, Assyrer und Babylonier, wie auch dann Griechen und Römer und andere Völker hatten alle völlig andere, und zwar selbst erdachte und dann philosophisch definierte Vorstellungen von "Gott" bzw. "Göttern". Im Grunde genommen war der große Gegensatz der, dass bei all diesen Völkern polytheistische (viel-Götter) Vorstellungen herrschten, denen zumeist eine "Trinität" (eine drei-Götter -Gottheit) vorstand; Israels wahres Gottesbild aber kannte nur einen Gott, der lediglich ein Einziger war und ist.

Es ist das Gottesbild Israels, welches in der Bibel als dem von Gott durch Propheten und Apostel offenbarten Wort Gottes dargelegt wird. Gott hat sich offenbart, und Er hat Information über sich selbst unter dem Alten Bund Seinem Volk Israel und danach der Gemeinde offenbart, und kundgetan, dass Er lediglich Einer ist und nicht mehrere. Die Bibel gibt uns verläßlich Zeugnis über Gottes Wesen und Wer und Was der Eine, der wahre Gott, wahrhaftig ist. Dass es sich bei der Bibel in ihrer ursprünglich offenbarten Form um das von Gott eingegebene Wort Gottes handelt, ist ersichtlich aus der der Schrift selbst innewohnenden Genauigkeit und der Bestätigung der darin gemachten Verheißungen, indem diese in Erfüllung gingen.

 

Die Bibel ist Gottes Offenbarung

Sicher, neben der Bibel hat sich Gott auch in der Schöpfung insgesamt offenbart, und es gibt keinen Zweifel darüber, dass der allmächtige und ewige Gott aus Seiner Schöpfung ersichtlich ist. Gott hat auch immer wieder im Laufe der Geschichte in das Leben der Menschheit eingegriffen und Dinge getan und verkündet, die nun bestätigen, dass Er hinter diesen Ereignissen stand und dass Er insbesondere die von Ihm durch Propheten verkündeten Weissagungen (Prophezeiungen) eingehalten hat. Weiterhin ist natürlich in besonderer Weise Jesus Christus eine Art Offenbarung Gottes, denn gerade durch Seinen Sohn hat der wahre Gott zu den Seinen gesprochen und hat Er sich ihnen offenbart. All diese Dinge werden sozusagen in der Bibel in ihrer Gesamtheit berichtet und geben uns so eine Ganzheitsschau dessen, was Gott von sich dem Menschen offenbart hat.

Wir erhalten Einsicht und Erkenntnis dieser Wahrheiten bzgl. Gott durch das Lesen und die Beschäftigung mit den Schriften der Bibel. Die Bibel vermittelt uns heute diese Gotteserkenntnis, und es obliegt uns, durch Lesen und aufmerksames Betrachten der Bibel als des Wortes Gottes, diese Erkenntnis für uns zu erkennen und zu verinnerlichen. Die Schriften des Alten und Neuen Testaments vermitteln uns wahre Erkenntnis, sie geben uns Wahrheit! Wir müssen achthaben und wachsam sein, dass uns nicht durch menschliche Traditionen und Überlieferungen menschlicher Vorstellungen eine rechte Erkenntnis Gottes aus der Bibel verstellt wird. Menschliche Vorstellungen und Traditionen sind so unterschiedlich und vielfältig wie die Menschen, die sie erdacht haben. Wahrheit aber ist in sich einig, ist unveränderlich und konsistent. Gott hat Wahrheit offenbart, und diese ist unverändert und auch weiterhin absolut verläßlich und nach wie vor gültig.

Wahre Gotteserkenntnis erlangen wir durch das Lesen und die Beschäftigung mit der Bibel als dem Wort Gottes. Welchen Bildungsstand und welches Wissen wir bzgl. unterschiedlicher Wissensgebiete haben mögen, ist nicht entscheidend. Was entscheidend für eine rechte Erkenntnis Gottes ist, ist ein korrektes Verständnis dessen, was die Bibel verkündet. Mit einem rechten Verständnis der Schrift stehen wir auf der gleichen Grundlage des Glaubens wie schon die Propheten und Apostel, von denen wir in der Bibel lesen und die ihre ihnen von Gott offenbarte Erkenntnis aufgeschrieben haben.

Wir müssen darauf achten, beim Lesen unsere Vorstellungen und Ideen im Zaum zu halten und uns zu bemühen, das zu verstehen, was tatsächlich geschrieben steht. Vorsicht ist geboten, dass wir nicht Dinge in den Text hineinlesen, die nicht dort stehen. Vorsicht ist geboten, dass wir nicht Aussagen gemäß unserem heutigen Hintergrund und unserer heutigen Gesellschaft und unserer heutigen Sprache und Kultur verstehen, sondern so, wie die Schreiber sie ursprünglich verstanden und aufgezeichnet haben. Unsere Frage ist: Was hat Jesus gemeint mit dem, was er gesagt hat? Was hat Paulus gemeint mit dem, was er geschrieben hat?

Für uns Christen ist sicherlich von größter Bedeutung, was unser Herr und Heiland Jesus Christus gesagt und verkündet hat. Danach folgen die Aussagen und Schriften der Apostel, seiner engsten Jünger. Wenn wir uns Jesu Worten und den Aussagen seiner Jünger zuwenden, wird deutlich, dass es für sie keinerlei "Trinität" (Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit) gab, sondern gerade der Glaube an nur Einen (und nicht Zwei oder Drei), der Glaube an einen einzigen wahren Gott absolut und unumstößlich der Grundpfeiler des christlichen Glaubens ist. Weiterhin wird deutlich, dass das Gottesverständnis Jesu und der Glaube der Apostel und Jünger bzgl. des wahren Gottes absolut das Gleiche ist, was dem Volk Israel im Alten Bund offenbart worden war und woran Israel glaubte! Es geht um den gleichen Gott. Jesus betet zu dem gleichen Gott, zu dem schon die Väter gebetet haben. Sie halten alle an Einem, einem Einzigen und Alleinigen als dem wahren Gott fest. Jesus hat nicht die Gotteserkenntnis des Volkes Israel aus dem AT abgeändert, er hat nicht einen veränderten Gott gelehrt, sondern in allem an dem Einen, dem wahren Gott, Jahwe, als dem alleinigen wahren Gott festgehalten.

Einer der Schriftgelehrten fragte Jesus bzgl. des vornehmsten Gebots im Gesetz, und Jesus antwortete wie folgt ohne jegliches Zögern oder Zaudern, indem er aus 5. Mose 6,4-6 zitierte.

Mat 22,35-39
Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte:
Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.
Dies ist das höchste und größte Gebot.

So ist für Jesus "der HERR, dein Gott" der gleiche Gott, der bereits im AT verkündigt wird. An anderen Stellen wird dies ebenfalls deutlich, etwa wenn davon die Rede ist, dass unser Gott und Vater, der eine wahre Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, "der Gott der Väter", "der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs", der "Gott des Volkes Israel" ist.3.

Dieser eine Gott ist auch der Gott von Jesu Christi! Jesus Christus betete zu Gott, er erkannte diesen Gott als seinen Gott, als über ihm stehenden Gott an.

Joh 20,17
Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

"... zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu MEINEM GOTT und zu eurem Gott" - diese Worte Jesu sind deutlich und legen eindeutig dar, dass er selbst sich in keiner Weise als der Gott seiner Jünger und seiner Nachfolger betrachtete, sondern dass er seinen Vater als "meinen Gott und euren Gott" betrachtete.

Solche Wahrheiten sind eigentlich grundlegend und so einfach, dass sich vielleicht mancher hier fragt, warum ich das alles so ausführlich nochmals aufnehme. Nun, ich habe in vielen Gesprächen über Jahre hinweg gelernt, dass solche Wahrheiten von vielen Christen einerseits als "grundlegend" und "Anfangsstoff" betrachtet werden, dass dann andererseits aber dieselben Leute im nächsten Satz froh und munter und ohne es zu merken Dinge propagieren, die genau diesen Grundwahrheiten widersprechen. Nichts ist einfach "selbstverständlich", wie dann oft gesagt wird ... denn wenn es wirklich selbstverständlich wäre, würden die trinitarischen Ansichten längst verstummt sein.

Jesu Gottesvorstellung und die Gotteserkenntnis seiner Jünger und Apostel ist ganz offensichtlich nicht die Gotteserkenntnis, welche heute in fast allen unseren christlichen Kirchen verkündet wird. Alle großen Kirchen und viele kleinere Konfessionsgemeinschaften verkünden und glauben an den "Dreieinigen" ... ihr Gott ist nicht Einer, sondern Drei. Und sie sind weiterhin recht fleissig darin, andere Christen, die aufgrund ihrer Beschäftigung mit der Bibel zu der Erkenntnis gekommen sind, dass mit der Dreieinigkeitslehre etwas nicht stimmen kann, zu verfolgen und das (Gemeinde-) Leben schwer oder gar unmöglich zu machen. Wie kommt das?

 

Was ist geschehen in der Christenheit?

Ich habe zuvor aufgezeigt, dass das Gottesbild Jesu und seiner Jünger keinen "Dreieinen" kannte, und dass sie in dem Einen, in Jahwe, in dem Gott der Väter, den wahren Gott erkannten und diesen verkündeten. Jesus betrachtete sich selbst nicht als Gott, und seine Jünger taten dies auch nicht. Was also geschah, dass heutzutage die meisten Christen ein ganz anderes Gottesbild haben als ihr Herr und Heiland verkündete?

Die historischen Wurzeln dieser gewaltigen Veränderung im Glauben der Christen gehen zurück auf die frühen Jahrhunderte nach Christus. Ich kann hier keinen vollständigen Bericht über die Entwicklung der Dreieinigkeitslehre geben, will aber im Rahmen dieses Vortrags zumindest die wichtigen Punkte und wichtigsten Stationen erwähnen und so zumindest den Rahmen darlegen, den jeder einzelne dann hinterher durch eigene Beschäftigung mit der Thematik nach und nach mit den Einzelheiten des Bildes füllen kann.

Als das Evangelium und die Erkenntnis des allein wahren und wirkenden Gottes, die frohe Botschaft vom Reich Gottes und vom Tod und der Auferstehung Jesu Christi nach und nach in aller Welt verkündet wurde, waren natürlich auch Völker der Antike mit anderen Gottesvorstellungen betroffen. Da stiessen nun die Gotteserkenntnis des Volkes Israel und der Glaube der frühen Christen, die auf der Schrift und dem von Gott offenbarten Wort Gottes beruhten, auf die Göttervorstellungen der anderen Völker mit ihren Philosophien über Götter und den Götterhimmel. Die Religion der Babylonier, der Ägypter, der Römer, der Griechen und anderer Völker war polytheistisch. Diese Völker verehrten mehrere männliche und auch weibliche Gottheiten, die oft in Dreiergruppen auftraten. z.B. findet sich in Ägypten die "Götter-Dreiheit" Osiris, Isis und Horus; bei den Römern gibt es Jupiter, Roma und Venus; die Götterwelt der Griechen hat z.B. im Dionysoskult Zagreus, Phanes und Dionysos, usw. In der griechischen Philosophie gibt es seit Plato bzw. dessen Schüler Xenokrates (lebte im 4. Jhdt v.Chr., starb 314 v.Chr.) die Vorstellung einer Trinität als "Kopf" des Universums oder des Weltganzen, und alles sei nach dem Dreieinigkeitsplan aufgebaut. Seit Plato (427-347 v.Chr.) und eigentlich sogar schon vorher mit Pythagoras (6. Jhdt v.Chr.) begann man der Zahl "Drei" eine besondere Bedeutung beizumessen, und die Zusammenhänge weisen zurück auf babylonische und chaldäische Vorstellungen.

Welche Bedeutung die Verehrung der Götter für das tägliche Leben bei den Griechen hatte, können wir dem Bericht in Apg 17,16ff entnehmen, wo uns über den Aufenthalt des Paulus in Athen berichtet wird, oder wenn wir dann lesen, wie es in Korinth zuging, nachdem dort das Evangelium verkündet worden war. Nachdem das Evangelium von Jesus Christus angenommen worden war, wandten sich die Gläubigen ab von den Götterbildern und den Götzen, denen sie zuvor gedient hatten, aber für manchen hatten offensichtlich die alten Kulte auch weiterhin eine gewisse Ausstrahlung und Anziehungskraft. Auch wir kennen aus unserer eigenen Erfahrung, dass mit der Hinwendung zu Christus und der Beschäftigung mit der Bibel nicht alles auf einen Schlag sofort einfach so weggewischt ist. Alte Ideen und Vorstellungen halten sich manchmal länger als einem lieb ist, und in manchen Dingen hängt man auch teilweise ungewollt den bisher bekannten Vorstellungen nach, auch wenn diese nicht der Wahrheit des in der Bibel offenbarten Wortes Gottes entsprechen.

Die Griechen liebten es, gelehrte Reden zu halten und anzuhören, und sie strebten nach Erkenntnissen über die Zusammenhänge des Seins usw. -- und solches hörte nicht einfach von einem Moment zum nächsten auf. Und so ist dann zu erkennen, wie namhafte Gelehrte in Griechenland schon bald auch über die jüdisch-urchristliche Gotteserkenntnis redeten und philosophierten und dabei dann auf der Grundlage der ihnen vertrauten und in ihrer philosophischen und religiösen Umwelt vorhandenen Vorstellungen um eine lehrmäßige "Klärung" der neuen Gottesvorstellung bemüht waren. Man kann diesen Kirchenvätern nicht unbedingt "bösen Willen" und vorsätzliche Irreführung und Verführung der Gläubigen vorwerfen, denn ihnen ging es durchaus aufrichtig darum, das Neue mit dem ihnen Vertrauten "in Einklang zu bringen", was dann aber leider dazu führte, dass die Wahrheit des Neuen verwässert und letztlich verändert wurde, und dass der Irrtum des Alten in "neuer Kleidung" die Wahrheit des Evangeliums bzgl. des einen wahren Gottes ersetzte.

Für diese Umwandlung der Gotteserkenntnis von dem Einen, so wie das Volk Israel sie hatte und welche Jesus und seine Apostel festhielten und verkündeten, zu der Vorstellung von Dreien (dann wohlbedacht als "Dreieiner" bezeichnet) ähnlich der griechischen Gottesvorstellung, waren in den frühen Jahrhunderten n.Chr. im wesentlichen die folgenden Kirchenväter von grosser Bedeutung: Irenäus (Bischof von Lyon, auch als "Vater der katholischen Dogmatik" bezeichnet), Tertullian (150-225 n.Chr.; aus Karthago, war der erste auf lateinisch schreibende Kirchenvater) und dann Origenes (185-253 n.Chr.; war der wohl bedeutendste Theologe des christlichen Altertums). Durch diese drei Kirchenväter und ihre Anhänger wurde nach und nach die jüdisch-christliche Gotteserkenntnis so verändert, dass sie mehr und mehr der griechischen Gottesvorstellung entsprach und auf diese Weise dann auch für die vielen mittlerweile zahlreicher gewordenen Christen aus den Heiden "annehmbarer" wurde.

Im Grunde genommen begannen sie damit, den Sohn Gottes, den Messias Jesus, aus dem Menschengeschlecht "herauszuheben" und "aufzuwerten" und ihn schließlich gleichrangig neben Gott zu stellen. Es wurde behauptet, der Mensch Jesus könne nicht einfach "nur" Mensch "wie jeder andere Mensch" gewesen sein, sondern müsse zwangsläufig als "Gottes Sohn" mehr als nur Mensch sein, und so wurde er zusätzlich zu seinem Vater dann zu "Gott". Oh ja, man betonte die Einzigkeit Gottes, lehrte dann aber bereits zwei (und später dann drei) irgendwie zusammengehörende Personen in "einer Gottheit". Die Bestrebungen dieser Kirchenväter gingen letztlich dahin, die in der Antike bekannte "Götterdreiheit" zu etablieren. Zu diesem Zwecke wurden manche Stellen aus dem Neuen Testament herangezogen, in denen Gott, der Sohn Gottes und der heilige Geist erwähnt werden (z.B. 1Ko 12,3-6; 2Ko 13,13; Eph.4,4-6), und diese Stellen wurden so ausgelegt, als belegten sie die Ideen einer "Drei-Personen Gottheit". Nur, keine dieser Stellen sagt etwas über eine "Einheit" der drei aus.

Im Laufe der frühen Jahrhunderte entwickelten sich aufgrund dieser Bestrebungen einiger Kirchenväter ziemlich heftige Kontroversen. Wir sollten hier auch einmal klar festhalten, dass die Kontroversen und Streitereien über Lehrmeinungen bzgl. der Gottheit nicht damit anfingen, dass jemand eine "Dreieinigkeit" in Frage stellte, sondern damit, dass überhaupt erst eine bis dato nicht existierende Lehre einer "Dreieinheit Gottes" in die Gemeinden eingeführt wurde. Aus Kommentaren der Kirchenväter ist ersichtlich, dass die "Trinitarier" keineswegs in der Mehrheit waren, sondern sich n der Minderheit wussten und ihre Lehre als eine Veränderung des bisher Gelehrten ansahen.

Im Rahmen dieser Kontroversen nahm dann Arius, ein Kirchenältester aus Alexandrien, eine recht einflußreiche Stellung ein, als er sich energisch gegen die Trinitätslehre wandte. In der Folge dieses Streits scheint es dann um menschliche Argumente von beiden Seiten gegangen zu sein, und der Streit eskalierte dann soweit, dass Kaiser Konstantin diesen zum Anlaß nahm, in diesen "Arianischen Streit" einzugreifen. Der Kaiser selbst wollte vermutlich lediglich den "Frieden" erhalten bzw. wiederherstellen, an der theologischen bzw. biblischen Erörterung des Themas zur Bestimmung der Wahrheit hatte er wohl kein besonderes Interesse. Für Konstantin stand vielmehr im Vordergrund, mittels des Christentums als neuer "Staatsreligion" möglicherweise den moralischen Verfall vieler Teile der Bevölkerung des Reiches aufzuhalten und die Menschen wieder zur Zucht und Ordnung anzuleiten. Konstantin jedenfalls lud die Bischöfe im Jahr 324 n.Chr. zu einem Konzil nach Nicäa ein, auf welchem in ziemlich heftiger Weise die Auseinandersetzungen bzgl. der Begriffe Gottheit, Gott und Jesus Christus weitergingen. Konstantin selbst war sicherlich kein Christ, mischte sich aber dennoch entscheidend in die Diskussionen ein, und es wurde schließlich unter seiner Autorität das als Nicänum bekannte Glaubensbekenntnis formuliert und den Bischöfen zur Anerkennung und Unterschrift vorgelegt. Dieses Glaubensbekenntnis bildet noch heute die Grundlage für die Lehren der meisten christlichen Kirchen und Konfessionsgemeinschaften.

 

Glaubensbekenntnis von Nicäa
Wir glauben an einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge; und an einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, aus dem Vater gezeugt, den Einziggeborenen, das heißt, aus dem Wesen des Vaters, Gott aus Gott, Licht vom Licht, wahrhaftiger Gott aus wahrhaftigem Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch den alle Dinge geworden sind, sowohl die im Himmel als auch die auf Erden; der um uns Menschen und um unseres Heils willen herabgekommen und Fleisch geworden ist, Mensch geworden, gelitten hat und am dritten Tage wieder auferstanden ist, aufgefahren in die Himmel und kommen wird, um Lebende und Tote zu richten; und an den Heiligen Geist.

Auf dieses Bekenntnis folgen unmittelbar Verurteilungen häretischer, d.h. diesem Dogma widersprechender Anschauungen.

 

Zusatz zum Nicänum
Diejenigen aber, die sagen: es gab eine Zeit, zu der er (der Sohn Gottes) noch nicht war, und daß er aus dem Nicht-Seienden geworden ist, oder die sagen, daß er aus einer anderen Natur (Hypostasis) oder einer anderen Wesenheit (Usia) ist, oder daß der Sohn Gottes geschaffen, der Veränderung oder dem Wandel unterworfen ist - diese verdammt die katholische Kirche.

Es gab eine Abstimmung, und nicht zuletzt aufgrund des wiederholten direkten Eingreifens des Kaisers Konstantin unterschrieben die meisten der anwesenden Bischöfe dieses Glaubensbekenntnis. Aus einigen Quellen ist erkennbar, dass eine Reihe von Bischöfen dies offensichtlich unter dem Druck der Androhung des Ausschlußes aus der Kirche und weiterer Konsequenzen unterschrieben, obwohl sie eigentlich dieses Bekenntnis nicht unterstützten. Von einigen andern ist bekannt, dass sie nach der Rückkehr in ihre Heimat von der Gemeinde zur Rede gestellt wurden und anschließend versuchten, ihre Unterschrift wieder rückgängig zu machen, was ihnen aber von der Obrigkeit verwehrt wurde. Arius und zwei andere verweigerten ganz offen ihre Unterschrift und wurden deshalb aus der Kirche ausgeschlossen.

Die Absicht des Kaisers Konstantin, durch die Entscheidung von Nicäa endlich Ruhe im Streit um die rechte Erkenntnis der Gottheit zu schaffen, wurde jedoch zunächst nicht verwirklicht. Vielmehr gab es weitere theologische Gefechte mit weiteren philosophischen Ideen und Konzepten und Ansichten. Gerade nach dem Konzil von Nicäa erreichte der trinitarische Streit neue Heftigkeit, und es wurde, wie uns Berichte aus der Kirchengeschichte zeigen, mit List und und Gewalt, auf ehrliche wie auch unehrliche Art und Weise gestritten. Es blieb auch nicht bei Diskussionen und Wortgefechten, sondern der aufgeschürte Haß auf die andern manifestierte sich auch auf andere Weise. Dieser "große trinitarische Streit" dauerte an bis 381 n.Chr. und war geprägt von den theologischen Positionen der verschiedenen Bischöfe und der Einmischung der weltlichen Herrscher, die jeweils ihre Interessen im Blick hatten. Mehr und mehr jedoch gelang es den Vertretern der trinitarischen Auffassungen innerhalb von knapp 60 Jahren, ihre von der griechischen Philosophie und Mythologie bekannten Gedankenmodelle ins Christentum einzuschleusen, indem sie ihnen quasi "ein christliches Gewand" verpaßten.

Das Glaubensbekenntnis von Nicäa von 325 n.Chr. wurde mehrmals umformuliert, und es setzte sich schließlich eine Fassung durch, die im Wortlaut den Ausführungen des Athanasius, Bischof von Alexandrien, einem griechischen Kirchenlehrer, folgt. Die für die Trinitätslehre entscheidende Passage darin lautet anders als im Nicänum.

 

Glaubensbekenntnis nach Athanasius
... Eine andere Person ist der Vater, eine andere der Sohn, eine andere der Heilige Geist. Aber Vater, Sohn und Heiliger Geist sind ein einiger Gott. ...

 

Zusatz: Erläuterung dieses Konzepts
... Es gibt nur einen lebendigen und wahren Gott, ohne Form oder Gelüste, von unergründlicher Macht, Weisheit und Güte, Schöpfer und Erhalter aller Dinge, der Sichtbaren und der Unsichtbaren. Und in Einheit mit dieser Gottheit sind drei, von einer Substanz, Macht und Ewigkeit: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Dieses Bekenntnis wurde dann auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 n.Chr. verabschiedet und ist seitdem ebenfalls Bestandteil des Dogmas der meisten christlichen Kirchen und Gemeinschaften.

Seitdem ist auch der ursprünglich noch heftige Widerstand gegen dieses Trinitätsdogma über Jahrhunderte hinweg relativ gering gewesen. Denn alle Christen, die an den von Jesus und seinen Aposteln gelehrten "Ein-Personen" Gott der Bibel glaubten, wurden -- und werden leider auch heutzutage noch -- oftmals von der offiziellen Kirche und ihren "Schäfchen" als Sektierer, Häretiker, Irrlehrer usw. verurteilt und ausgeschlossen. Kaum jemand wagte es, die biblische Lehre offen darzulegen und das Dreieinigkeitsdogma in Frage zu stellen, weil alleine schon das zu Benachteiligungen und Diffamierung unter christlichen Gemeinden führte.

Es gibt einige Gemeinschaften, die offen bekennen und glauben, dass Gott nur Einer (und nicht Drei) ist, und auch unter ihnen gibt es Unterschiede bzgl. verschiedener anderer Punkte in der Lehre. Ihnen ist gemeinsam, dass sie von den offiziellen großen Kirchen als Sekten geführt und als solche angeprangert werden. Darin unterscheidet sich die heutige Situation nicht wesentlich davon, wie es über Jahrhunderte hinweg seit dem 4. Jhdt n.Chr. gewesen ist.

Ein wenig Logik und Vernunft ist angebracht

Wir sollten uns nicht durch religiöse Reden und Ideen dazu bringen lassen, unser logisches Denken und unsere Vernunft "in der Schublade zu lassen", wenn wir solche Dinge lesen, wie etwa das, was uns da in diesen Glaubensbekenntnissen als Dogma vorgesetzt wird. Gott hat dem Menschen die Fähigkeit logischen Denkens und vernünftigen überlegens gegeben, und mittels dieser Fähigkeit kann der Mensch Wahrheit erkennen und Falsches bestimmen.

Wenn man sich diese Glaubensbekenntnisse einmal nüchtern anschaut und den Wortlaut einfach und ohne eine "religiös gefärbte Brille" betrachtet, ergibt sich doch für jeden eigentlich sofort, dass diese Aussagen Widersprüche enthalten und Verwirrung stiften.

Wie z.B. kann "EIN Gott" aus drei Personen bestehen? Wie kann dieser Eine dann "ohne Form" sein, andererseits aber doch "von einer Substanz" ? Wie soll der Sohn "gleich ewig" sein, wo er doch "von Gott gezeugt" wurde ? Was heißt dann "es gibt nur einen lebendigen und wahren Gott" und anschließend aber "in Einheit mit dieser Gottheit sind drei..." -- wenn die erwähnten Drei (Vater, Sohn, heiliger Geist) "in Einheit mit" dem "einen lebendigen und wahren Gott" sind, dann handelt es sich doch bereits um insgesamt Vier ?

Eine ehrliche logische und vernünftige Überlegung solcher Fragen führt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass dieses Dogma logisch und vernünftig unhaltbar ist ! Es gibt logische Probleme und auch andere Schwierigkeiten mit diesen Formulierungen, die unüberwindbar sind.

Dass sich nun die Theologen und andere Vertreter dieser Trinitätslehre darauf zurückziehen, es handele sich um "ein Geheimnis, das uns Menschen mit unserem begrenzten Verstand unbegreiflich ist", ist eine Ausflucht, die niemandem weiterhilft. Das Argument hat kein Gewicht, denn dann muss die Frage beantwortet werden, wieso denn die Trinitarier angesichts der Tatsache, dass es sich um ein eigentlich unbegreifliches Geheimnis handeln soll, überhaupt "begriffen" haben, dass der eine Gott in Einheit mit Dreien usw. ist ? Gott selbst hat sich doch in der Bibel offenbart, und soweit Er sich offenbart hat, ist die rechte Gotteserkenntnis auch kein Geheimnis mehr !

Wie ich oben kurz anhand einiger Verse aus 2Mo und Jes aufgezeigt habe, hat der Eine, der der wahre Gott ist, sich sogar mit Seinem Namen JAHWE offenbart ... von einem "unbegreiflichen Geheimnis der Gottheit" kann in dieser Hinsicht keine Rede sein! Die Bibel enthält jede Menge klare und verständliche Aussagen bzgl. Gottes, und wer und was Er ist. Das Problem ist doch vielmehr, dass Menschen von der im 4. Jhdt. n.Chr. erst etablierten "Trinitätslehre" so verblendet sind, dass sie die Aussagen in der Schrift gar nicht nüchtern lesen, so wie sie dort stehen, sondern sogleich eine "trinitarische Auslegung" im Sinn mitschwingt und einem die Möglichkeit eines rechten Verständnisses der gelesenen Stellen vereitelt.

Die unterschiedlichen Aussagen des Trinitätsdogmas widersprechen logischem und vernünftigem Denken, und dass dann entsprechende Widerlegungen dieser Lehre deutlich werden lassen, wie lächerlich diese Lehre ist, sollte Menschen eigentlich ermöglichen, ihren Irrtum zu erkennen und zur rechten biblischen Erkenntnis bzgl. Gottes und Seines Sohnes Jesus Christus zu gelangen. Die Trinitätslehre ist nicht von Gott eingegebene Wahrheit, nicht Wahrheit, die von inspirierten Aposteln und Propheten aufgezeichnet wurde. Sie widerspricht Aussagen, die uns in den Schriften der Apostel und Propheten mitgeteilt werden. Gott hat sich in der Bibel eindeutig offenbart, und Er hat Erkenntnis mitgeteilt über Sich, über Seinen Sohn Jesus Christus, über heiligen Geist, usw.

Einige Beispiele will ich noch anführen, und Aussagen des Trinitätsdogmas einigen Aussagen der Schrift gegenüberstellen. Dann kann jeder für sich selbst entscheiden, welche Position er als Wahrheit annehmen und glauben will.

Laut Trinitätsdogma und als verbindliche Lehre für die meisten Kirchen gilt: "Jesus ist Gott aus Gott, eines Wesens mit dem Vater, nicht der Veränderung oder dem Wandel unterworfen und von gleicher Macht und Ewigkeit wie der Vater." Was sagen einige Aussagen der Schrift hierzu?

Mar 10,18:
Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.

Joh 14,28:
... Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.

Joh 17,3:
Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Joh 20,17:
... Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

 

Diese Aussagen Jesu machen deutlich, dass Jesus sich keineswegs als "Gott aus Gott", als "eines Wesens mit dem Vater", als "von gleicher Macht und Ewigkeit wie der Vater" sah. Jesus redet davon, dass der Gott seiner Jünger auch sein Gott ist ! Wem wollen wir folgen ? Den Aussagen Jesu, wie sie uns in der Schrift überliefert sind? Oder den diesen Worten Jesu widersprechenden Aussagen von Glaubensbekenntnissen aus dem 4. Jhdt. n.Chr. ?

Wie verhält es sich mit nachfolgenden Aussagen, die uns eindeutig berichten, dass Jesus ein "Mensch" (und eben nicht Gott) ist.

Röm 5,15
... um wieviel mehr ist Gottes Gnade und Gabe den vielen überreich zuteil geworden durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus.

1Tim 2,5
Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

Hebr 3,2
der
[Jesus] da treu ist dem [Gott], der ihn gemacht hat ...

Apg 17,31
Denn er
[Gott] hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann [Jesus Christus], den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.

1Ko 11,3
Ich lasse euch aber wissen, daß Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.

Jesus ist eindeutig nicht identisch mit Gott, auch nicht Teil von Gott, sondern ein Mensch. Er ist ein Lebewesen aus dem Menschengeschlecht. Diese eindeutigen Verse beweisen den Unterschied zwischen Gott und Seinem Sohn. Sie widersprechen klar und deutlich der Formulierung des Trinitätsdogmas "gleich vollkommen, gleich mächtig, gleich ewig".

Selbst nach seiner Auferweckung von den Toten und seiner Himmelfahrt, da er nun zur Rechten Gottes sitzt, ist Jesus nicht Gott gleich. Auch wenn Gott ihn über alle erhöht hat und ihm einen Namen gegeben hat, dass sich aller Knie beugen sollen und alle Zungen bekennen sollen, dass Christus der Herr ist, so ist dennoch Gott höher als Jesus Christus. "Gott aber ist das Haupt Christi" ... Gott steht auch über dem verherrlichten Jesus.

Es wird deutlich, wie unsinnig eigentlich die Idee der "Dreieinigkeit" ist, wenn man diese eindeutigen Worte der Heiligen Schrift beachtet! Alle gelehrten Argumente mit allen möglichen philosophischen Vorstellungen über dieses Dogma können nichts an der einfachen in der Bibel dargelegten Wahrheit ändern. Man muss nur beim Lesen mal wirklich ordentlich nachdenken, mit wachem Verstand lesen und nüchtern die biblischen Aussagen für sich sprechen lassen!

Auch die Einbeziehung des "heiligen Geistes" in die Überlegungen ergibt keine überzeugenden Argumente für die Trinitätslehre. "Gott ist Geist", so sagt Jesus Christus, und Gott ist auch "heilig", wie viele Stellen in sowohl Altem Testament wie Neuem Testament verkünden. Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist "der Heilige Geist"! Dabei werden lediglich 2 Charakteristiken quasi als feste Bezeichnung auf den angewandt, der diese Charakteristiken aufweist ... in ähnlicher Weise wird Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, z.B. auch als "der Schöpfer" oder "der Allmächtige" usw. bezeichnet. Der Schöpfer und der Allmächtige sind keineswegs "Personen in der Gottheit", genauso wenig wie es "der Heilige Geist" ist.

Weiterhin ist noch zu beachten, dass Gott auch seinen Geist als Gabe schenkt, bzw. mittels seines Geistes wirkt. Das hat ebenfalls nichts mit einer dritten Person in der Gottheit zu tun, sondern vielmehr damit, dass Gott, der ja Geist ist, mittels Geistes wirkt.

Anhänger der Trinitätslehre kommen öfters daher und werfen denen, die nicht ihrer Meinung sind, vor, sie würden Gott in ihr vorgefaßtes Denkschema hineinzwängen wollen und seien nicht bereit anzuerkennen, dass Gott eben dennoch drei Personen sein kann, auch wenn es uns unlogisch und unvernünftig vorkommt. Dabei merken sie nicht einmal, dass sie es eigentlich sind, die Gott in ein vorgefertigtes (und ursprünglich heidnisches) Denkmodell hineinzwängen, ohne dass sie dafür irgendwelche brauchbaren und gültigen Argumente haben. Gott hat sich offenbart in Seiner Schöpfung, in Seinem Wort und in Seinem Sohn Jesus Christus ... und diese Offenbarung Gottes ist eindeutig, was die Anzahl von Personen in der Gottheit bzw. Gott selbst angeht: Gott ist lediglich EINER.

 

Praktische Auswirkungen für unser Leben als Christen?

Eine richtige Gotteserkenntnis ist für uns sehr wohl von immenser Bedeutung. Die Trinitarier reden freimütig davon, dass wer nicht an die Dreieinigkeit glaube, verloren sei ... Nun, sie haben sehr wohl erkannt, dass dieser Punkt einer rechten Erkenntnis Gottes und Seines Sohnes von großer Bedeutung ist, aber sie haben nicht bemerkt, dass die Wahrheit ihren Vorstellungen fast genau entgegengesetzt ist.

Jesus spricht in seinem Gebet von der immensen Bedeutung einer rechten Gotteserkenntnis.

Joh 17,3
Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Die Erkenntnis des Vaters Jesu als des allein wahren Gottes, und die Erkenntnis des von Ihm durch die Kraft heiligen Geistes in Maria gezeugten Sohnes, des Menschen Jesus, ist entscheidendes Merkmal, wenn wir das ewige Leben erlangen wollen. "Das ist aber das ewige Leben ... " -- was? Die Erkenntnis und der Glaube an eine aus Vater, Sohn und Heiligem Geist bestehende mysteriöse "dreieine" Gottheit ? Nein! Es ist die Erkenntnis, dass Jesu Vater allein (!) wahrer Gott ist, und dass Er seinen Sohn Jesus Christus gesandt hat.

Wir sollten den Ernst der Situation nicht leichtfertig beiseite schieben, eigenen Vorstellungen von Menschen folgen und dabei dann das Wort Gottes mißachten, indem wir der Trinitätslehre glauben. Das Ganze ist eine ernste Angelegenheit.

Vielleicht ist es mir gelungen, einige Leser, die sich bisher hierzu keine allzu großen Gedanken gemacht hatten, zu ernsthafterem Nachdenken und Prüfen der Trinitätslehre anhand der Schrift anzuregen. Ich will hoffen, dass keiner einfach gedankenlos die bisher gehörte Lehre von der "Dreifaltigkeit" oder "Dreieinigkeit" als seine Gotteserkenntnis nimmt. Diese Lehre steht schlichtweg nicht in Einklang mit der biblischen Wahrheit! Und sie ist auch nicht mit dieser in Einklang zu bringen ! Es handelt sich um eine Irrlehre, die seit der Zeit der Konzilien im 4. Jhdt. n.Chr. in fast alle christlichen Kirchen eingedrungen ist und sich zum angeblichen "Grundpfeiler" biblischer Wahrheit empor geschwungen hat. Sie ist jedoch eine Wunde, die sich die Christenheit selbst zugefügt hat und die viele davon abhält, an den Herrn Jesus Christus und an den wahren Gott zu glauben.

Es ist für uns sehr wichtig, dass wir die Bibel als unsere Quelle für Wahrheit nehmen und eine jegliche Lehre im Lichte des biblischen Zeugnisses beurteilen und prüfen. Einige wenige hier aufgeführte Schriftstellen bzgl. Gottes und Jesu Christi zeigen auf, dass die in den Glaubensbekenntnissen von Nicäa und Konstantinopel behauptete "Gottesgleichheit" Jesu eine Idee ist, die in der Bibel nicht gelehrt wird. Die Bibel kennt keine Lehre von einer "Dreieinigkeit" bzw. "Dreifaltigkeit", solche Ideen einer "Mehr-Personen Gottheit" sind der Bibel völlig fremd.

Gott und Jesus Christus sind in der Bibel eindeutig unterschiedlich ! Ja, sie gehören in gewisser Weise zusammen, eben so wie Vater und Sohn zusammengehören. Gott aber steht zu allen Zeiten über Jesus, Er hat jederzeit eine vorrangige Stellung vor Jesus inne, Er steht immer über Jesus.

Wie ich weiter oben erwähnte, kannte die Christenheit bis in die Zeit der Mitte des 2. Jhdt. n.Chr. keine Lehre von einer "Drei-(Zwei-)einigkeit" Gottes. Diese Lehre hat sich erst im Laufe der Zeit in den frühen nachchristlichen Jahrhunderten entwickelt. Die Trinitätslehre in ihrer heute bekannten Form ist eigentlich das Ergebnis der Dogmenentwicklung seit dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr, wie auch einige kirchliche Theologen bestätigen und wie man in verschiedenen Lexika und Enzyklopädien ebenfalls nachlesen kann.

Mein Wunsch und Gebet ist, dass sich Christen heute um die Lehre der Apostel, wie sie uns in der Bibel übermittelt wird, bemühen und aufwachen und nüchtern werden, damit sie nicht durch menschliche Lehren getäuscht und verführt werden. Möge dieser Vortrag einen kleinen Anteil daran haben, und vielleicht den einen oder anderen Leser dazu anregen, selbst die Bibel auszupacken, diese Dinge nachzulesen und die Behauptungen der Trinitätslehre anhand der Schrift zu prüfen, um zu sehen, ob diese Dinge in der Tat so sind.

Das Resultat einer solchen Suche und Prüfung wird sein, dass man sehr bald eigentlich zu der einfachen und alle anderen Irrtümer beseitigenden Einsicht kommt, die in 1Ti 2 dargelegt ist und die ich zu Beginn bereits erwähnte:

1Tim 2,5
Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

 

Fußnoten:

(1) Vgl. Berichte in 1Mo 12,2; 13,14-18; 15,4-7.18; 17,4-8; 22,12-18; 26,1-5; 28,13-15.

(2) Vgl. Berichte in Matth.23,9; Joh 17,3; Röm.3,30; 1.Kor.8,4-6; Gal.3,20; 1.Tim 2,5 u.v.m.

(3) Vgl. z.B. Mat 15,31; 22,32; Mar 12,26; Luk 1,68; 20,37; Apg.3,13; 5,30; 7,32; 13,17; 22,14.

 

Quelle:

http://www.bibelcenter.de/bibel/trinitaet/gott-jesus=einer.php

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles. Das Gute behaltet,!!!


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