Gott allein ... und kein anderer


von Wolfgang Schneider

 

Bei näherer Betrachtung des biblischen Zeugnisses bzgl. Gott und Jesus Christus kann man immer wieder erkennen, dass bestimmte Charakteristiken und andere Punkte in der Bibel lediglich Gott allein und niemandem sonst, auch nicht Seinem eingeborenen Sohn, zugeschrieben werden. Dabei ist weiterhin ersichtlich, dass Gott eine Position über Seinem Sohn Jesus Christus innehat. In dieser Studie wollen wir einige Schriftstellen anschauen, die solche Informationen enthalten und uns ein klares Bild davon geben, wer wirklich der wahrhaftige Gott ist.

Einige Punkte bzgl. dessen, was jemanden zu "Gott" macht, sind Qualitäten und Dinge, die letztlich per Definition so sind, und dies wird daran deutlich, dass ein Wesen, welches diese Dinge nicht aufweist, ganz offensichtlich nicht "Gott" sein kann. Ein solcher Punkt ist der, dass ein Wesen nicht "Gott" sein kann, wenn es in irgendeiner Weise einem anderen untergeordnet ist, denn "Gott" hat nicht selbst einen "Gott" über sich, vielmehr ist ER über allem und über allen. "Gott" ist niemandem untertan, vielmehr ist alles und sind alle Ihm untergeordnet.

 

Wie sieht dies nun aus, wenn wir uns das Bild aus der Schrift bzgl. Jesus Christus und Seinem Vater anschauen?

Es ist offensichtlich, dass der Vater einige charakteristische Merkmale aufweist, die sein Sohn nicht hat bzw. auch niemals haben kann. Der Vater steht auf einer höheren Position als sein Sohn aufgrund der Tatsache, dass er der Vater ist, und umgekehrt ist der Sohn aufgrund seines Sohnstatuts unter seinem Vater positioniert. Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat den Vater über sich; Sein Vater aber hat keinen Vater über sich! Der Vater ist nicht gezeugt bzw. geboren, der Sohn aber ist vom Vater gezeugt bzw. geboren (wobei es übrigens auch keinen Unterschied macht, wie jemand das Wort "eingeboren" nun im Bezug auf Jesus Christus definieren will). Der Sohn ist vom Vater ausgegangen, der Vater aber ist von niemandem ausgegangen.

Der Vater ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, von dem Sohn aber wird nirgends gesagt, dass er als Schöpfer wirkte, sondern es wird gesagt, dass Gott (der Vater) "für bzw. durch ihn [Seinen Sohn]" alles geschaffen hat. Gott, Jesus Vater, ist allwissend, Jesu Wissen aber ist nicht allumfassend. Der Vater allein hat Unsterblichkeit, der Sohn aber ist gestorben und wurde vom Vater, der allein dazu in der Lage war, wieder von den Toten auferweckt. Der Sohn hat den Vater als sein Haupt über sich, der Vater aber hat niemanden über sich. Der Sohn hat einen Herrn und Gott über sich, der Vater dagegen nicht. Der Sohn betet zu Gott, Seinem Vater, wohingegen der Vater zu niemandem betet.

Es ist absolut klar, allein schon von diesen hier aufgeführten Punkten, dass Jesus und Sein Vater nicht auf gleicher Stufe stehen, und dass die vorhandenen Unterschiede deutlich machen, dass der Vater allein Gott sein kann und auch wahrhaftig Gott ist, der Sohn aber eben nicht Gott sein kann, sondern vielmehr den Vater als seinen Herrn und Gott anerkannte und anbetete.

 

Nachfolgend habe ich einige wenige Schriftstellen zusammengestellt, aus denen die aufgeführten Punkte jedoch sehr deutlich zu erkennen sind.

  • 5Mo 4,35
    Du aber hast's gesehen, auf daß du wissest, daß der HERR allein Gott ist und sonst keiner.

  • 5Mo 6,4
    Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.

  • Jes 64,7
    Aber nun, HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.

  • Mal 2,10
    Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen? Warum verachten wir denn einer den andern und entheiligen den Bund mit unsern Vätern?

  • Mat 27,46
    Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

  • Joh 4,24
    Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

  • Joh 5,43-44
    Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.
    Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht?

  • Joh 14,1
    Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

  • Joh 17,3
    Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

  • Joh 20,17
    Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

  • 1Kor 8,6
    so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

  • 1Kor 11,3
    Ich lasse euch aber wissen, daß Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.

  • 1Kor 15,27-28
    Denn »alles hat er unter seine Füße getan«. Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

  • Eph 4,3-6
    und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens:
    EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung;
    EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe;
    Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

  • 1Thes 1,9-10
    Denn sie selbst berichten von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott
    und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet.

  • 1Tim 2,5
    Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

  • 1Tim 6,13
    Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis,

  • Hebr 1,9
    Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.«

  • 1Jo 5,20
    Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, daß wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

  • Offb 1,6
    und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

 

Es sollte nicht schwer sein zu erkennen, dass nur der Vater allein wahrhaftig Gott ist. Gott kann nicht einem anderen untertan sein oder jemand anderen über sich haben. Der Sohn aber hat seinen Vater über sich und spricht von seinem Vater als seinem Gott. Auch erkennen wir einigen Stellen, dass Jesus Christus als "Mensch" bezeichnet wird, andererseits "Gott" aber Geist ist. Jesus wurde über alle anderen Menschen erhöht und hat einen Namen, der über allen Namen ist, ist aber dennoch auch weiterhin seinem Gott, dem Vater, untergeordnet.

 

Quelle:

http://www.bibelcenter.de/bibel/trinitaet/gottallein.php

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles. Das Gute behaltet,!!!


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