Die vier Lügen der Schlange



Die vier Lügen der Schlange

 

Das höchste Geheimnis kann nicht unpersönlich sein, weil etwas Unpersönliches nicht denken, planen, organisieren oder kreieren kann.

Doch derartige Fähigkeiten sind absolut notwendig, um das Universum und insbesondere intelligentes Leben ins Dasein zu rufen. Nur persönliche Wesen können erkennen, dass es ein Geheimnis gibt, und keine unpersönliche »Kraft« könnte persönliche Wesen hervorbringen.

Die »Neigung des Menschen« das Unbelebte zu personifizieren, ist nicht, wie Campbell behauptet, eine rein menschliche Angewohnheit des Aberglaubens oder Wunschdenkens. Tatsache ist, dass das rationale Denken eine rationale Erklärung für das Universum verlangt, und rationales Denken muss persönlich sein.

Darüber hinaus wird die Vorstellung einer Kraft mit heller und dunkler Seite dadurch entkräftet, dass die auf okkulte Weise empfangenen Offenbarungen, auf denen das Okkulte basiert, persönlicher Natur sind.
Bei diesen manifestiert sich nicht nur eine bloße Kraft, sondern diese Kraft wird begleitet von einer in sich schlüssigen Philosophie, die unausweichlich mit vermittelt wird. Zudem kann diese Philosophie auf eine persönliche Quelle zurückgeführt werden: die Schlange bzw. Satan. Eines der verblüffendsten Phänomene, die jeder feststellt, der das Okkulte untersucht, ist die erstaunliche Entsprechung zwischen einerseits den Lügen, mit denen der Bibel zufolge die Schlange im Garten Eden Eva betrog (1Mo 3,1-5) und andererseits der einstimmigen Philosophie, die allem Okkultismus zu Grunde liegt.



Dabei handelt es sich um die folgendenvier Punkte:



1.) Gott ist keine Person, sondern eine Kraft.

Diese Aussage wird zwar nicht direkt getroffen, doch eigentlich steckt sie in jedem Satz, den Satan von sich gibt.

»Hat Gott wirklich gesagt?«,

so stellt er den Glauben an einen persönlichen Gott in Frage, der Adam und Eva das Essen von einem bestimmten Baum untersagte.

Die Logik war unbestreitbar.
Warum sollte die Frucht eines speziellen Baumes schädlich sein, wenn doch die Früchte aller anderen Bäume das Leben erhielten?

Sie alle wuchsen auf demselben Boden. In allen Dingen war dieselbe Kraft – im Erdboden, in den Bäumen, in der Frucht und auch im Menschen selbst.



2.) Der Tod ist nicht real; wir sterben in Wirklichkeit nicht.
Weil die Kraft in allen Dingen auch in uns wohnt, können wir nicht sterben; wir betreten nur einen »neuen Zyklus«. Diese Lüge wurde natürlich als Reinkarnationslehre im östlichen Mystizismus und als Geisterglaube im westlichen Mystizismus weiterentwickelt.

Das ist die Botschaft, mit der alle so genannten »klinisch Toten« zurückkommen: Der Tod ist nicht real und es gibt nichts zu befürchten – kein Gericht, nur Liebe und Annahme und eine fortgesetzte, stets aufwärts strebende Evolution.



3.) Die Bestimmung des Menschen ist, einer der Götter zu werden.
Wir evolvieren weiter zu immer höheren Wesen und werden schließlich den Gipfel der Evolution erreichen: die Gottheit.



4.) Das Geheimnis ist Erkenntnis von Gut (die »helle Seite« der Kraft)
und Böse (die »dunkle Seite« der Kraft).

Das war sicherlich das überzeugende Argument, mit dem Satan Eva überredete, von der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen. Mit uns ist alles bestens, abgesehen von unserer Denkweise. Die Kraft ist bereits in uns, nur wissen wir es nicht und müssen noch »erleuchtet« werden.
Der Zusammenhang zwischen der Philosophie der Schlange und dem Okkulten ist leicht zu erkennen. Beispielsweise bietet die Ausgabe vom Januar 1931 der Zeitschrift The Occult Digest ein Buch an mit dem Titel

 

Die Kraft der Schlange.

Der Artikel verspricht 700 Seiten detaillierter Instruktionen für das Erreichen der »Schlangenkraft« mittels Kundalini Yoga zusammen mit »Fotos von Yoga-Haltungen … und einer Erklärung der Schlangenkraft«.

Dieselbe Ausgabe beinhaltet eine Werbung der Rosenkreuzer, die die Entwicklung eines »sechsten Sinnes« verspricht, »der Sie zum Meister Ihres Schicksals macht«.

Ein anderer Artikel trägt die Überschrift »Ist der Tod notwendig?« und erklärt: »Jeder Denker stimmt zu, dass die alte Welt anscheinend am Rande einer ›mentalen‹ oder ›spirituellen‹ Entdeckung oder Erweckung steht, die womöglich ohne weiteres jede so genannte Tatsache bezüglich des Lebens und des Todes umstürzen kann.«

Die offensichtliche Parallele zur biblischen Geschichte aus dem Garten Eden ist sicher zumindest faszinierend.

Dieselbe 1931er Ausgabe von Occult Digest enthielt Artikel über Reinkarnation und über den Empfang von Botschaften aus der Geisterwelt sowie Artikel, die versprachen, dass die Entwicklung dieser okkulten Kräfte zur Gottheit des Einzelnen führen würden – dasselbe Versprechen, mit dem die Schlange Eva verführte.
Die Geschichte vom Garten Eden ist kein Mythos, sie ist historische Wahrheit.

Wie sonst wäre es zu erklären, dass seit dem Sündenfall Evas Nachkommen genau denselben Lügen leidenschaftlich und leichtgläubig nachgelaufen sind, mit der der Bibel zufolge auch Eva selbst von der Schlange getäuscht wurde?

Genau diese Lügen sind es, die die Grundlage des Okkulten bilden.

 

Auszug aus

Die okkulte Invasion
Dave Hunt
Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit

https://clv.de/Buecher/Zeitgeschehen/Die-okkulte-Invasion.html

 

www.bibel-aktuell.org

 

!!!1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles.

Das Gute behaltet,!!!


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